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Pflege und Hospiz des Pflegeheims Werdenberg feierten ein Rosenfest

Die Pflege im Werdenberg nahm sich der Königin der Blumen und somit auch deren Vielfalt und Schönheit an und veranstaltete ein Sommerfest, bei dem sich alles rund um die Rose drehte. Dieses fand am letzten Freitag unter perfekten Wetterbedingungen statt.
Kathrin Goop und Christian Müller (Müko), Sandra Lehnherr (Ölküche PHW), Helene Kind-Thoeny (Kräuterfachfrau/Naturpädagogin) sowie Erika Beer (Aktivierung PHW) bewirten den Marktstand mit Rosen. (Bild: PD)

Kathrin Goop und Christian Müller (Müko), Sandra Lehnherr (Ölküche PHW), Helene Kind-Thoeny (Kräuterfachfrau/Naturpädagogin) sowie Erika Beer (Aktivierung PHW) bewirten den Marktstand mit Rosen. (Bild: PD)

(pd) Nachdem das Thermometer bereits Anfang Woche über 30 Grad geklettert war, fehlte es auch an besagtem Nachmittag nicht an Sonnenschein. Bewohnerinnen, Bewohner, Personal und freiwillige Mitarbeiter stimmten sich im geschmückten Garten mit einer Bratwurst und Brot auf den besonderen Anlass ein. Der Geschäftsleiter Mathias Engler hielt eine Ansprache, in der er sich für die Organisation des Sommerfestes bedankte. Dieser Dank gebührte besonders der Aktivierungstherapeutin Erika Beer und dem Gartencenter Müko, die den Anlass gemeinsam möglich machten, aber auch dem Personal, den Ausstellern sowie den Bewohnern und Bewohnerinnen. Letztere gestalteten bunte Rosen aus Holz, welche mit Stolz im Garten ausgestellt wurden. Wer von dem speziellen Sommerfest wusste, half im Vorfeld tatkräftig beim Sammeln von getrockneten Rosen mit.

Drei Marktstände mit verschiedenen Rosen

Die Angehörigen, Interessierte, Anwohner und Anwohnerinnen stiessen etwas später für den öffentlichen Teil dazu. Es durfte bestaunt, bewundert, betrachtet und genossen werden. Im Eingangsbereich wurden die Besucher von Rosenarrangements begrüsst, die Tische drinnen und draussen waren dekoriert und der Garten ähnelte einer Rosenausstellung. Drei Marktstände, die von der Gemeinde Grabs zur Verfügung gestellt wurden, rundeten den Anlass ab. Bei Christian Müller, Geschäftsinhaber von Müko, konnte man sich über Blumen informieren und Wissen austauschen.

Die Blumenbinderin Kathrin Goop stellte ihr Können unter Beweis und verteilte Rosen an die Bewohner und Bewohnerinnen. An einem dritten Stand wurden verschiedene Rosenprodukte vorgestellt und verkauft. Susanne Eggenberger aus Grabs, Lisa Peyer aus Frümsen und Helene Kind-Thoeny aus Gamprin boten als Externe ihre Naturprodukte an. Diese Produkte reichten vom Rosenshampoo bis zum Badesalz. Das Rosenöl, das in der hauseigenen «Ölküche» von Renate Rivera und Sandra Lehnherr hergestellt wird, durfte ebenfalls getestet und erworben werden. Die Aromapflege bietet vielfältige Möglichkeiten, überzeugt mit ihrer Wirkung und ist deshalb ein fester Bestandteil im Pflegealltag im Haus.

Im Gespräch mit Christian Müller kam zum Ausdruck, dass er sich diesem Anlass mit Freude widmete und ihn die Rose auch nach vielen Jahren in diesem Metier fasziniert. Lange hatte sie einen schlechten Ruf. Sie wurde überzüchtet und als Folge davon krank. In den letzten Jahren legte man vermehrt Wert auf die Qualität der Rosen und konnte dieser alten, robusten Pflanze wieder mehr Bedeutung verleihen.

Zum Bewegen motiviert

Heutzutage ist die Rose vor allem ein Symbol der Liebe, schreiben die Verantwortlichen der Pflege Werdenberg. Als Blume steht sie für Zeit und Ewigkeit, Leben und Tod, Fruchtbarkeit und Jungfräulichkeit. Mit der Farbe ändert sich auch ihre Bedeutung oder die Botschaft, die sie überbringen soll. Es ist von bedingungsloser oder unschuldiger Liebe die Rede, von Leidenschaft, Geborgenheit, Sehnsucht und Mystik. Wegen ihres Duftes ist sie ein Zeichen für Anmut und Schönheit.

Das Rosenthema bot gemeinsame Beschäftigung, motivierte dazu, sich zu bewegen, und lieferte Gesprächsstoff. Bei einem reichhaltigen Dessertbuffet, Kaffee und kühlen Getränken wurde geredet, gelacht und in Erinnerungen geschwelgt. Die Bewohnerinnen und Bewohner durften einen ausgelassenen Nachmittag verbringen und sich an neuen Begegnungen und einer Blumenpracht erfreuen. Wer davon noch nicht genug hatte, konnte seine Treffsicherheit beim Rosendornenschiessen unter Beweis stellen und einen Preis gewinnen. Zusammen mit seinen Liebsten einen schönen Nachmittag zu verbringen, war eines der Ziele. Dass dieses erreicht wurde, war an den zahlreichen, rosigen Gesichtern zu sehen. Und übrigens, wussten Sie, dass die Rose auch lieber gemeinsam mit anderen Pflanzen, als allein wächst?

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