Pfadi Alvier entsorgt 72 Stunden lang gratis Altglas, PET, Aluminium, Karton und Batterien

Jugendgruppen in der ganzen Schweiz setzen innerhalb von 72 Stunden eigene gemeinnützige und innovative Projekte um. Die Pfadi Alvier ist auch dabei. In Gruppen werden junge Pfadfinderinnen und Pfadfinder mit Leiterwagen von Tür zu Tür gehen und anbieten, gratis Altglas, PET, Aluminium, Karton oder sogar Batterien zu entsorgen.

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Beim 72-Stunden-Projekt hilft die Pfadi Alvier von Freitag bis Sonntag mit, dass alle am selben Strang ziehen.

Beim 72-Stunden-Projekt hilft die Pfadi Alvier von Freitag bis Sonntag mit, dass alle am selben Strang ziehen.

PD

(pd) Von 17. bis 19. Januar findet das sogenannte 72-Stunden-Projekt statt: Inspiriert von den 17 Zielen der Agenda 2030 für eine nachhaltige Entwicklung, setzen Jugendgruppen in der ganzen Schweiz innerhalb von 72 Stunden eigene gemeinnützige und innovative Projekte um. Mit dabei ist auch die Pfadiabteilung Alvier. Ihr Ziel dabei ist es, sich mit einer guten Tat für Recycling und Nachhaltigkeit einzusetzen und auf die Wichtigkeit hinzuweisen, sich über Umweltschutz Gedanken zu machen. In Gruppen werden junge Pfadfinderinnen und Pfadfinder mit Leiterwagen von Tür zu Tür gehen und anbieten, gratis Altglas, PET, Aluminium, Karton oder sogar Batterien zu entsorgen.

Die Pfadi kommt und entsorgt den Müll

Die Pfadi will den Leuten den Weg zur Recyclingstation abnehmen und gleichzeitig einen Beitrag zur vermehrten Abfalltrennung leisten. Was ihr dabei am Herzen liegt, ist, dass eine gute Tat für die Bevölkerung unternommen wird. Somit werden am kommenden Samstag von 13 bis 16.30 Uhr Recyclingtrupps in den Gebieten Grof, Stüdtli sowie Räfis umhereilen und als kleine Wichtel den Müll entsorgen. Wer von keiner Gruppe besucht wird, dessen Abfall nimmt die Pfadi auch gerne zwischen 13.15 und 16.15 Uhr beim OZ Grof, dem alten Bahnhof Räfis-Burgerau oder der Sammelstelle Stüdtli an. Natürlich kann der Recyclingmüll auch normal entsorgt werden. Im Rahmen dieser dreitägigen Aktion möchte die Buchser Pfadi Alvier auch zwei Spendenorganisationen vorstellen. Es soll kein Geld gesammelt werden, sondern lediglich Interessierten die Option aufgezeigt werden, diese Organisationen auf direktem Weg mit einem kleinen Beitrag zu unterstützen.

Zum einen handelt es sich um das in Buchs gegründete Projekt River of Hope, welches sich zum Ziel gesetzt hat, in Entwicklungsländern die Unabhängigkeit zu fördern. Die Organisation arbeitet nach dem Prinzip «Hilfe zur Selbsthilfe». Mit Spendengeldern können vor Ort Projekte wie eine eigene Solarstromanlage, eine verbesserte und fundiertere Ausbildung der Bevölkerung oder ein Obstgarten in Angriff genommen werden.

Die Aktion soll ein Lächeln aufs Gesicht zaubern

Bei der zweiten Organisation handelt es sich um The Ocean Cleanup, ein Non-Profit-Unternehmen aus den Niederlanden. Das Team von Ocean Cleanup besteht aus über 80 Ingenieuren, Forschern und Wissenschaftlern, die täglich daran arbeiten, die Weltmeere nachhaltig von Plastik zu befreien. Um dieses Ziel zu erreichen, entwickelt das Team fortschrittliche Technologien, um den Zufluss von neuen Abfallstoffen einzudämmen und bereits Angesammeltes zu säubern.
Die Aktion zaubert vielleicht ein Lächeln aufs Gesicht – und für zusätzliche Hilfe können die Spendenaufrufe für eine der Hilfsorganisationen genutzt werden.