Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Pfadfinder gehen so weit sie ihre Füsse tragen

Der diesjährige Siächämarsch führt am kommenden Samstag, 18. Mai, über 600 wanderlustige Pfadfinder von Nesslau durchs Werdenberg ins Glarnerland.
Das Wandern scheint des Pfadfinders Lust: Der diesjährige Siächämarsch führt vom Toggenburg über das Werdenberg bis hin ins Glarnerland, die längste Strecke misst satte 100 Kilometer. (Bild: PD)

Das Wandern scheint des Pfadfinders Lust: Der diesjährige Siächämarsch führt vom Toggenburg über das Werdenberg bis hin ins Glarnerland, die längste Strecke misst satte 100 Kilometer. (Bild: PD)

Was vor 27 Jahren als verrückte Idee einiger Pfadfinder aus Glarus begonnen hatte, wurde unterdessen zu einer Institution im Pfadijahr: Am sogenannten Siächämarsch wandern Mitte Mai jeweils 666 Teilnehmer – mehrheitlich Pfadfinder – von einem jährlich wechselnden Startpunkt nach Niederurnen.

An diesem äusserst speziellen Anlass geht es nicht um Geschwindigkeit und Ranglisten, sondern höchstens darum, ins Ziel zu kommen. Bei den aktuellen Streckenlängen von 100, 80 oder 50 Kilometern ist dies keine Selbstverständlichkeit, und manche Läufer sind froh, dass sie das Siechtaxi bei Bedarf abholen und ins Glarnerland fahren kann (wo sie sich nach Entledigung der Schuhe oft eine erneute Teilnahme im nächsten Jahr schwören). Aber nebst dem Finden und Überwinden der eigenen Grenzen ist natürlich auch das Erlebnis in der Gruppe für viele eine wichtige Komponente, heisst es in einer Medienmitteilung der Veranstalter.

Ein Verpflegungsposten im Buchser Musikheim Rietli

Die diesjährige Route führt von Nesslau (100 Kilometer) über Wildhaus (80 Kilometer) und Trübbach (50 Kilometer) dem Walensee entlang ins Glarnerland. Unterwegs sorgen zahlreiche Helfer an der Verpflegungsposten im Mehrzweckgebäude Chuchitobel in Wildhaus, im Musikheim Rietli in Buchs, in der Markthalle in Sargans und in der Mehrzweckhalle in Mols für das leibliche Wohl und manchmal auch die Motivation der Teilnehmer.

Während die ersten Läuferinnen und Läufer bereits am Abend in der Schulanlage Linth-Escher in Niederurnen eintreffen, wo Schlafplätze zur Verfügung stehen und Massagen angeboten werden, verbringen die meisten die ganze Nacht unterwegs und kämpfen somit nicht nur gegen Blasen an den Füssen, Ziehen in den Muskeln und ein ärgerliches Zwicken im Knie, sondern auch gegen die Müdigkeit.

Trotz der zu erwartenden Strapazen sind die Startplätze – 150 für den 100-Kilometer-Megasiech, 266 für den 80-Kilometer-Supersiech, und 250 für den normalen 50-Kilometer-Siech – äusserst begehrt. Der Verkauf beginnt jeweils traditionellerweise am Silvester um Mitternacht; dieses Jahr gab es bereits am Mittag des 2. Januars keine Tickets mehr.

Hinweis
Startzeiten: Nesslau (100 km) 9, Wildhaus (80 km) 11 und 12 Uhr, Trübbach (50 km) 17 und 17.30 Uhr. Weitere Informationen zum Anlass unter www.siech.ch.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.