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Kommentar

Peter Kindler kann nun die Weichen für die Altersheim-Zukunft selber richtig stellen

Die Causa des «allmächtigen» Leiters im Altersheim Sennwald und die schwerwiegenden finanziellen Folgen schlagen nun auch im «Blick» hohe Wellen. Mit konkreten Massnahmen kann aber die Zukunft der Institution gesichert werden, mit dem hart kritisierten Gemeindepräsidenten als Steuermann der Heimkommission.
Thomas Schwizer
Thomas Schwizer, Chefredaktor Werdenberger & Obertoggenburger. (Bild: Urs Bucher)

Thomas Schwizer,
Chefredaktor Werdenberger & Obertoggenburger. (Bild: Urs Bucher)

Der W&O hat schon am 16. Februar ausführlich über den Fall informiert und Fakten zu den hohen Verlusten unter dem neuen Heimleiter veröffentlicht.

Der Sennwalder Gemeindepräsident Peter Kindler hat bereits damals klargestellt: «Ich übernehme die Verantwortung.» Auch an der Bürgerversammlung vom 25.März hat er betont, dass er das viel zu späte Aktivwerden angesichts der Defizite in der Heim-Rechnung auf seine Kappe nehme.

Nachdem er dem Gemeinderat die Vertrauensfrage gestellt hat, bleibt er Präsident der Heimkommission, welche mit Fachleuten ergänzt wird. So wird Kindler an vorderster Front die Weichen für die finanzielle Zukunft des Altersheims stellen.

Die externe Betriebsanalyse, welche die Gemeinde in Auftrag gegeben hat und die der W&O einsehen konnte, gibt die Richtung klar vor: Sie listet schonungslos bisherige Schwachstellen auf – und empfiehlt konkret zahlreiche Massnahmen, um sie auszumerzen.

Werden so die Lehren aus dem (zu) gutgläubigen Vertrauen in den ausgeschiedenen Heimleiter gezogen, ist die Basis gelegt, um schon dieses Jahr wieder schwarze Zahlen zu schreiben. Entscheidend für die Mitarbeiter und Bewohner ist die Zukunft.

Tröstend ist, dass offensichtlich der Betrieb gut funktioniert hat und funktioniert. Der finanzielle Schaden ist zwar unbestritten da, aber mit der Reorganisation noch zu «verkraften».

Und auf dem Hemd des beliebten Gemeindepräsidenten klebt im Moment sinnbildlich ein schwarzer Fleck. Wenn der Neustart wirklich gelingt und eine offene Kommunikation Vertrauen in der Bevölkerung schafft, wird dieser wohl wieder etwas verblassen.

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