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Nach erfolgreicher Jahrbuch-Herausgabe blickt die HHVW optimistisch in die Zukunft

Dank des Erfolgs des ersten, unter neuer Redaktionsleitung herausgegebenen Werdenberger Jahrbuches, blicken die Verantwortlichen optimistisch in die Zukunft.
Adi Lippuner
Die Mitglieder des HHVW schmökern im Jahrbuch 2018 und stöbern auf dem Büchertisch. (Bilder: Adi Lippuner)

Die Mitglieder des HHVW schmökern im Jahrbuch 2018 und stöbern auf dem Büchertisch. (Bilder: Adi Lippuner)

Die Historisch-Heimatkundliche Vereinigung der Region Werdenberg (HHVW) hat die turbulenten Zeiten offenbar überstanden. Wie Präsidentin Susanne Keller-Giger, Buchs, anlässlich der Hauptversammlung am Donnerstagabend im «Buchserhof» betonte, «blicken wir optimistisch in die Zukunft. Unsere Publikation Werdenberger Jahrbuch 2018 konnte mit grosszügiger Unterstützung der Werdenberger Gemeinden und zahlreicher Privater finanziert werden».

Neuer Fonds «Publikationen» eröffnet

Ein Blick auf die Jahresrechnung zeigt, dass sich der Verein – trotz Mitgliederrückgang – auch finanziell erholt hat. Beim Verein konnte, bei Einnahmen von 11290 Franken, ein Gewinn von rund 1100 Franken verbucht werden. Der Einnahmenüberschuss beim Jahrbuch wird mit gut 10000 Franken ausgewiesen und wird in den neu eröffneten Fonds «Publikationen» eingelegt. «Dieses Ergebnis war nur möglich, weil wir grosszügige Beiträge erhielten», so die Präsidentin. Dank des finanziellen Polsters könne das aktuelle Jahrbuch mit Zuversicht realisiert werden. Der Jahresbeitrag der Mitglieder wird bei 30 Franken für Einzelpersonen und 50 Franken für Paare belassen.

Aktuelles Jahrbuch in Arbeit

Bezüglich des sich in Arbeit befindenden Jahrbuches war zu erfahren, dass als Schwerpunktthema Kommunikation gewählt wurde. «Dieses wird vielfältig präsentiert, und zwar von historisch bis philosophisch», so Susanne Keller. Die Anregung aus der Versammlung, das Jahresthema jeweils in die Vereinsaktivitäten einfliessen zu lassen mit dem Ziel, auch jüngere Interessenten anzusprechen, wurde vom Vorstand entgegengenommen. «Wir müssen allerdings feststellen, dass dies nicht ganz einfach ist. Beim aktuellen Jahrbuch wurde eine Schulklasse mit einbezogen, verbunden mit der Hoffnung, dass auch Eltern dieses Werk kaufen», betonte die Präsidentin.

Mehrere Aktivitäten, so im Juni ein Ausflug mit Besuch im Museum Prestegg in Altstätten und im August die Präsentation einer Mundartpublikation sowie im September die Exkursion zum Schloss Kyburg, stehen auf dem Programm.

Angeregte Diskussion zwischen Präsidentin Susanne Keller-Giger und dem Referenten Jörg Stähli.

Angeregte Diskussion zwischen Präsidentin Susanne Keller-Giger und dem Referenten Jörg Stähli.

Kaiserlicher Besuch im Jahr 1919

(adi) Der öffentliche Teil der Versammlung war dem historischen Ereignis vom 24. März 1919, mit dem Kurzbesuch des Österreichischen Kaisers und seinem Gefolge in Buchs, gewidmet.

Waren während der Hauptversammlung der Historisch-Heimatkundlichen Vereinigung der Region Werdenberg noch freie Plätze im Saal, mussten für den Vortrag von Jörg Stähli noch Stühle aufgestellt werden. Die Wirren nach dem Ersten Weltkrieg, die Entmachtung des Kaisers und der geschichtliche Hintergrund, weshalb Kaiser Karl von Österreich mit Kaiserin Zita und den Kindern ins Exil mussten, wurden vom Referenten anschaulich aufgezeigt.

Dass der Hofzug der ehemaligen kaiserlich-königlichen Staatsbahn am Grenzbahnhof Halt machte, bevor dieser nach Staad weiterfuhr, war ein einmaliges Ereignis, wie Jörg Stähli betonte. Mit Rudolf von Habsburg, der knapp 700 Jahre früher, mit der Unterstützung des Grafen Hugo von Werdenberg, von der Schweiz nach Österreich auswanderte, schuf der Referent die Verbindung zum Ereignis im März 1919 in Buchs.

Die kaiserliche Familie samt Gefolge hielt sich nicht sehr lange am Familiensitz von Maria Antonia von Burbon-Parma im Schloss Wartegg auf. Zu erfahren war auch, dass der Kaiser, dank Unterstützung aus England, zahlreiche Wertgegenstände und Schmuck aus Österreich mitnehmen konnte. «Allerdings reichte das Geld nicht sehr lange,» so die Aussage. Der gesamte Vortrag des ausgewiesenen Kenners der Habsburger und ihrer Geschichte wird, wie Susanne Keller-Giger ankündigte, im nächsten Jahrbuch zu lesen sein.

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