Olympia-Qualifikation
Enttäuschung pur: Frühes Aus der Ringer Marc Dietsche und Andreas Vetsch beim Turnier in Budapest

Das Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele in Tokio verlief für den Grabser Andreas Vetsch und für den Seveler Marc Dietsche nicht wunschgemäss. Beide Ringer schieden in Budapest bereits nach ihrem ersten Kampf aus. Die letzte Chance erhält das Duo am Turnier vom 6. bis 9. Mai in Sofia.

Robert Kucera
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Der Grabser Andreas Vetsch schied im ersten Kampf des Olympia-Qualifikationsturniers nach kurzem Nachlassen in der Verteidigungsarbeit früh aus.

Der Grabser Andreas Vetsch schied im ersten Kampf des Olympia-Qualifikationsturniers nach kurzem Nachlassen in der Verteidigungsarbeit früh aus.

Bild: Robert Kucera

«Im ersten Moment war die Enttäuschung gross», blickt Dietsche zurück. «Doch jetzt ist der Fokus bereits auf das zweite Olympia-Qualiturnier gesetzt», erklärt er. «Ich bin sehr enttäuscht, ich habe mir einiges mehr erhofft und es wäre mehr möglich gewesen», äussert sich Vetsch.

Dietsche und Vetsch werden nochmals voll angreifen

Beide Ringer halten fest, dass ihre Niederlagen nicht zwingend waren. Dietsche schildert, dass sein Kampf lange Zeit ausgeglichen verlief. Seinem Gegner glückte dann jener Angriff mit hoher Wertung, der dem Seveler verwehrt blieb. In Sofia will er nochmals angreifen «und abrufen, was ich kann».

Nach der ersten Enttäuschung über das frühe Aus im Olympia-Qualifikationsturnier konzentriert sich Marc Dietsche bereits voll auf die nächste Chance in Sofia.

Nach der ersten Enttäuschung über das frühe Aus im Olympia-Qualifikationsturnier konzentriert sich Marc Dietsche bereits voll auf die nächste Chance in Sofia.

Bild: Robert Kucera

Vetsch berichtet, dass er in der ersten Hälfte zu passiv agierte und deshalb in die Bodenlage gehen musste. «Ich habe gut verteidigt, doch dann einen Moment die Bewegungen nicht konsequent ausgeführt», beschreibt er. Auf diesem Niveau wird ein kurzes Nachlassen sofort bestraft. In Sofia will der Grabser eine Schippe drauf legen und mit mehr Risiko kämpfen.