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Das neue Werdenberger Jahrbuch widmet sich der Kommunikation

Präsentiert wurde das mit einem lila Umschlag versehene Werdenberger Jahrbuch 2019 am Freitagabend an der innerstaatlichen Hochschule für Technik in Buchs (NTB).
Adi Lippuner
Claudia Finkele, Susanne Keller, Clara Müller, Hanna Rauber und Sarah Mehrmann (von links).Bild: Adi Lippuner

Claudia Finkele, Susanne Keller, Clara Müller, Hanna Rauber und Sarah Mehrmann (von links).Bild: Adi Lippuner

Das Werdenberger Jahrbuch 2019 widmet sich der Kommunikation und zwar von den ersten Postkarten, Soldatengrüssen und Briefen über die Fernsprechanlage, wie das Telefon zu Beginn hiess, bis hin zu modernen Mitteln. Mit dabei auch unerwartete, aber nicht minder spannende Kommunikationsformen.
Eine sichtlich entspannte Präsidentin der Historisch-Heimatkundlichen Vereinigung der Region Werdenberg (HHVW), Susanne Keller und die strahlenden Redaktionsmitglieder Sarah Mehrmann (Leiterin), Claudia Finkele, Clara Müller und Hanna Rauber (Bilder), stellten dem zahlreich anwesenden Publikum «ihr Kind» vor.
Die starke Verankerung in der Region wurde durch die Anwesenheit zahlreicher Behördenvertreterinnen und –vertreter unterstrichen. Der Buchser Stadtpräsident, Daniel Gut betonte, dass dieses, seit 32 Jahren herausgegebene Werk weit über die Region hinaus Beachtung finde und da und dort sogar auch etwas wie Neid wecke.

«Ohne Kommunikation sind wir verloren.»

Für Susanne Keller ist klar: «Kommunikation schafft Gemeinschaft, sie hilft dem Menschen sich zu verorten, sich sein Umfeld vertraut zu machen. Wir kommunizieren über die Sprache, das Sehen, unsere Bewegungen, über Bilder, Symbole oder über traditionelle und moderne Mittel. Ohne Kommunikation sind wir verloren.» Mit diesen Worten wurden die Gäste am Freitagabend an der Interstaatlichen Hochschule für Technik (NTB) in Buchs zur Präsentation des Werdenberger Jahrbuchs 2019 begrüsst.

Was das Redaktionsteam mit Unterstützung der Begleitgruppe und der Autorinnen und Autoren, der Lektoren und nicht zuletzt dank der gekonnten grafischen Umsetzung erreichte, ist, wie an der Vernissage mehrfach zu hören war, «eine Einladung zum Stöbern, zum Hängenbleiben bei einzelnen Beiträgen, zum Geniessen und die Region für einmal aus ganz neuen Blickwinkeln zu erleben».

Wortspielereien – mehr als blosse Auflockerung

Mit Julia Kubik konnten die Verantwortlichen eine Künstlerin verpflichten, die dem Abend noch mehr Glanz verlieh. Sie setzt in ihren Texten erzählbare Schnittstellen aus Gesprächen zusammen, unterhält mit scheinbar Alltäglichem, das dann doch zum Besonderen wird. Oder um es mit Stadtpräsident Daniel Gut zu sagen: «Das Ganze geht viel zu schnell, eigentlich möchte man über eine Aussage nachdenken und wird schon mit Neuem versorgt.» Ob die Kommunikation via Smartphone, Aussagen oder die Slogans der Gemeinden, Julia Kubik sorgte für Heiterkeit, aber auch für nachdenkliche Gesichter.

Jörg Stäheli, Autor des Beitrags «Ankunft des letzten Kaisers von Österreich in Buchs» deckt sich am Büchertisch ein.Bilder: Adi LippunerJörg Stäheli, Autor des Beitrags «Ankunft des letzten Kaisers von Österreich in Buchs» deckt sich am Büchertisch ein.Bilder: Adi Lippuner
Jörg Stäheli, Autor des Beitrags «Ankunft des letzten Kaisers von Österreich in Buchs» deckt sich am Büchertisch ein.Bilder: Adi LippunerJörg Stäheli, Autor des Beitrags «Ankunft des letzten Kaisers von Österreich in Buchs» deckt sich am Büchertisch ein.Bilder: Adi Lippuner
Jörg Stäheli, Autor des Beitrags «Ankunft des letzten Kaisers von Österreich in Buchs» deckt sich am Büchertisch ein.Bilder: Adi LippunerJörg Stäheli, Autor des Beitrags «Ankunft des letzten Kaisers von Österreich in Buchs» deckt sich am Büchertisch ein.Bilder: Adi Lippuner
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«Ohne Kommunikation sind wir verloren»

Eine Form der Kommunikation, und damit zurück zum Jahrbuch, sind auch Wappen und Fahnen. Die Bedeutung der Farben und Symbole werden am Beispiel der sechs Werdenberger Gemeinden aufgezeigt. Bekannter, wenn heute auch kaum mehr verwendet, sind Ansichtskarten. Noch bis zur Jahrtausendwende gehörte es zum «guten Ton», seinen Freunden und Angehörigen Feriengrüsse per Ansichtskarte zu übermitteln. Ein Blick auf die Entwicklung der Portokosten zeigt, von 1870 bis 1917 kostete dies fünf Rappen und stieg dann, bis 1984 kontinuierlich auf 50 Rappen an. Heute sind mit B-Post 85 Rappen zu bezahlen. Doch wer schreibt noch Ansichtskarten?

Technik und Kulturgeschichte

Die Geschichte der Telefonie wird auf den ersten Blick als technische Entwicklung wahrgenommen. Im Jahrbuch – erzählt mit der persönlichen Geschichte des Fernmeldespezialisten Walter Müller – wird daraus ein Stück Kulturgeschichte. Mit diesen wenigen Hinweisen auf eine grosse Zahl lesenswerter Beiträge soll die Lust aufs Werdenberger Jahrbuch, welches ab sofort im Verkauf ist, geweckt werden. Abgerundet wird das Ganze durch den Panoramateil mit Bildreportagen, Berichten und Buchbesprechungen. Auch die Chronik und die Statistik aus den Werdenberger Gemeinden gehören dazu.

Die Postkartenausstellung, zu sehen im Glasdurchgang in der NTB, ist noch bis Donnerstag, 21. November, frei zugänglich. Die zahlreichen Aufnahmen, sortiert nach Gemeinden, laden zum Betrachten, in Erinnerungen kramen und zum Vergleichen mit der heutigen Situation ein.

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