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Badesaison im Werdenberg und Obertoggenburg:
Nicht nur eitel Sonnenschein

Das Wetter war nicht beständig, weshalb die Bilanz der Badesaison 2019 der Freibäder durchzogen ausfällt.
Jessica Nigg
Das Naturbad Oberschan ist noch bis Ende Monat offen. (Bild:Jessica Nigg)

Das Naturbad Oberschan ist noch bis Ende Monat offen. (Bild:Jessica Nigg)

Wer in diesem Sommer noch nicht oft genug eine Badi besuchen konnte, hat bis Ende Monat Gelegenheit, sich im Naturbad Oberschan zu erfrischen - und zwar wirklich erfrischen. Die Wassertemperaturen sind nur etwas für Hartgesottene und der Wald rund ums Schwimmbecken spendet so viel Schatten, dass eine Überhitzung derzeit wohl wirklich nicht zu befürchten ist. Die Wasserqualität wird zwar seit Beginn des Monats nicht mehr regelmässig überprüft. Bis Ende September das Wasser abgelassen wird, darf man aber noch baden – wenn man das denn will.

Die anderen Freibäder der Region wie Buchs, Vaduz, Unterwasser und Salez haben ihre Saison beendet und geben ihr unisono durchschnittliche Noten. Grund dafür ist das Wetter, welches nicht über einen so langen Zeitraum beständig und warm war wie im Vorjahr.

Zahlen kommen nicht an Vorjahr heran

Unterwasser meldet einen Rückgang bei den Einnahmen um etwa 14 Prozent. Da die Kasse der Badi im Juni ausgefallen sei, könne man die genaue Anzahl der Eintritte nicht nennen, erklärt David Hartmann, Leiter der Finanzverwaltung der Gemeinde Wildhaus-Alt St. Johann. Die Einnahmen aus den Eintritten betrage aber rund 37500 Franken, während es im Vorjahr noch rund 43200 Franken gewesen seien.

Auch für das Freibad Hinterdorf Salez ist die abgelaufene Saison nicht ganz so stark verlaufen wie die Badesaison 2018: Die Zahl der Tageseintritte beläuft sich auf 3522 (3891 waren es 2018). Auch die Zahl der 10-er Abos ging mit 50 (54) leicht zurück. Allerdings wurden mit 375 rund 40 Saisonabonnemente mehr verkauft als noch im Vorjahr.

Auch wenn die Badesaison 2019 durchzogen wie das Wetter war, hatte sie durchaus auch ihre Höhen, wie Thomas Kroll, der Bademeister vom Freibad Buchs berichtet: «Die letzte Juni-Woche war phänomenal. Da hatten wir so viele Besucher, dass wir abends, nachdem das Freibad geschlossen war, nicht wussten, wie wir es schaffen sollen, am nächsten Morgen um 9Uhr frisch geputzt die Tore wieder öffnen zu können.»

Im Juni wurden Rekordzahlen erreicht

«Mit rund 39500 Besuchern in der Saison 2019 sind wir rund 20 Prozent über dem langjährigen Durchschnitt, jedoch rund 13 Prozent unter dem Besucherrekord von 2015», erklärt Stephan Dürst, der Betriebsleiter Bäder der Stadt Buchs. Rund die Hälfte der Besucher haben das Freibad im Juni besucht, nämlich rund 20000.

«Alleine in einer Woche, vom 24. bis 30. Juni, verzeichneten wir rund 11700 Gäste», erklärt Dürst weiter. Rekordtag war der Mittwoch, 26. Juni, mit 2020 Gästen, die registriert wurden. Dazu kamen noch ungefähr 500 Kinder unter sechs Jahren, die keinen Eintritt zahlen mussten und deshalb nicht registriert wurden. Den bisherigen Rekord von 1600 Gästen knackte die Badi Buchs einen Tag davor – an einem normalen Schul- und Werktag.

Thomas Kroll bringt die Eisbrecher an: Sie schützen das Schwimmbad im Winter bei Eis und Wetter vor Schäden. (Bild: Jessica Nigg)

Thomas Kroll bringt die Eisbrecher an: Sie schützen das Schwimmbad im Winter bei Eis und Wetter vor Schäden. (Bild: Jessica Nigg)

Nun ist die Saison vorbei und der Buchser Bademeister bereitet die Anlage auf die kalten Monate vor. Mit Blick auf schwarze Plastikelemente kündigt Thomas Kroll an: «Heute werden die Eisbrecher installiert.» Dass diese Dinger schon in wenigen Monaten das Schwimmbad beziehungsweise die Folien vor eisbedingten Kratzern schützen sollen, kann und will man sich noch gar nicht vorstellen.

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