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Nic Wohlwend zum neuen Obmann der Hirsch-Jäger gewählt

Nic Wohlwend aus Azmoos übernimmt das Amt des Obmanns der Rothirsch-Hegegemeinschaft 1 von Berni Schwendener aus Sevelen. Dieser freut sich nun auf mehr Musse auf der Jagd.
Katharina Rutz
Bruno Rötlisberger (rechts) verabschiedet Berni Schwendener mit lobenden Worten für seinen Einsatz. (Bild: Katharina Rutz)

Bruno Rötlisberger (rechts) verabschiedet Berni Schwendener mit lobenden Worten für seinen Einsatz. (Bild: Katharina Rutz)

«Mit Berni Schwendener tritt ein jagdpolitisches Urgestein zurück», sagte Bruno Rötlisberger anlässlich der Verabschiedung des langjährigen Vorstandsmitglied und Obmanns der Rothirsch-Hegegemeinschaft 1 (RHG1). Diese fand an der ordentlichen Delegiertenversammlung am Donnerstagabend im Schäfli in Gams statt. Zu seinem Nachfolger wählten die Delegierten den Architekten Nic Wohlwend aus Azmoos.

Berni Schwendener war seit der Gründung der Rothirsch-Hegegemeinschaft 1, in der sich die Jagdreviere mit Hirschvorkommen überregional zusammengeschlossen haben, aktiv mit dabei. Die Hegegemeinschaft besteht wiederum aus drei Regionen: Seeztal Nord, Toggenburg und Werdenberg/Rheintal. 1996 begann Berni Schwendener also als Aktuar, dann war er Delegierter. Ab 2011 nahm er als Obmann der Region Werdenberg/Rheintal Einsitz im Vorstand und zwei Jahre später wurde er Obmann der RHG 1.

Wohlwend wird einstimmig gewählt

Nic Wohlwend (Bild: kru)

Nic Wohlwend (Bild: kru)

Sein Nachfolger Nic Wohlwend ist in St.Gallen geboren und wohnt seit 25 Jahren in Azmoos. Dort züchtet er auf einem kleinen Bauernhof Pferde und Ziegen und ist Geschäftsleiter der BBK Architekten AG. Der 48-Jährige ist Vater von drei Kindern und jagt im Revier Wartau Gonzen. Er wurde von den Delegierten einstimmig gewählt. «Die Gemeinschaft ist mir ein zentrales Anliegen», sagte er anlässlich seiner Wahl. Auch wenn es Diskussionen gebe, so sei letztlich doch der Zusammenhalt innerhalb der Hegegemeinschaft das Wichtigste. Neu in den siebenköpfigen Vorstand wurden zudem Roni Kolb und Franz Dal Ponte gewählt.

Ausserdem war die Delegiertenversammlung der RHG 1 von der Absegnung neuer Statuten geprägt. Diese hat Berni Schwendener zusammen mit einer Kommission in langer Vorbereitung erarbeitet und sie wurden dann auch fast diskussionslos und mit nur einer Gegenstimme angenommen.

Beim Abschuss am Ball bleiben

Seit Jahren fordert das St. Galler Amt für Natur, Jagd und Fischerei (ANJF) von den Hirsch-Jägern hohe Abschusszahlen. Dies um den Rothirschbestand zu regulieren und wenn möglich zu reduzieren. Im Jahr 2017 haben die Jäger mit 402 erlegten Hirschen das Soll von 404 Tieren erstmals seit Jahren wieder erfüllt. Im Jahr 2016 wurden 373 Hirsche erlegt. Für ihren Einsatz erhielten sie viel Anerkennung vom ANJF-Amtsleiter Dominik Thiel und den Vertretern des Forstes. Allerdings war auch die Frühjahreszählung dieses Jahr ausserordentlich hoch. «Der Hirsch ist im Aufschwung in ganz Europa», sagte Thiel. Die Rotwild-Jäger müssen deshalb weiterhin am Ball bleiben. Die diesjährige Abschussvorgabe des ANJF wird vermutlich deshalb wieder höher ausfallen als im Jahr 2017. Mehr als zwei Drittel des Rothirschabschusses der RHG1 wird in der Region Werdenberg/Rheintal getätigt. In den Jahren 2013 bis 2017 sind in dieser Region insgesamt 1271 Hirsche erlegt worden. (kru)

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