Neue Sterne erobern die Bühne des Fabriggli Buchs

Am Samstagabend stand ein Krimi auf dem Programm im Fabriggli. Bei der Aufführung des Stücks «Sternenklare Nacht» gab es auch Sterne auf der Bühne zu erleben.

Christian Imhof
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Claudia Vetsch, Ameli Wahl, Anna Marschall, To Lan Muller, Mina Kuntz und Adrian Basinski (von links). (Bild: Christian Imhof)

Claudia Vetsch, Ameli Wahl, Anna Marschall, To Lan Muller, Mina Kuntz und Adrian Basinski (von links). (Bild: Christian Imhof)

«Spiel.platz» heisst die Gruppe, welche unter der Leitung von Chiara Meier Schauspielluft schnuppert und erste Schritte auf der grossen Bühne wagt. Beim neuen Thriller, der am Samstag Premiere feierte, war das Engagement der neuen Talente zusätzlich gefragt, denn die Oberstufenschüler durften neben dem Schauspielern auch die eigenen Figuren, deren Geschichte und Umsetzung aktiv mitgestalten.

Der Krimi startete nach einem kurzen musikalischen Intermezzo mit zwei lauten Knallen. Durch das anschliessende Klirren der Patronenhülsen auf dem Boden war den Zuschauern sofort klar, dass wohl etwas Schlimmes geschehen ist.

Traurig war dann auch die Stimmung am Tisch der herrschsüchtigen Hausherrin, beängstigend authentisch dargestellt von Mina Kuntz. Ihr Sohn George war einem Verbrechen zu Opfer gefallen und bei der Trauerarbeit waren ihr ihre weiteren Kinder Anna Marschall und Adrian Basinski auch nicht wirklich eine Hilfe. Ihre etwas tapsige Schwester Claudia Vetsch, die geheimnisvolle Haushälterin To Lan Muller und die Kommissarin Ameli Wahl, welche theatralisch versuchte den Mörder zu ermitteln, sorgten gemeinsam für das perfekte Chaos, bei dem kein Auge trocken blieb.

Newcomerförderung leicht gemacht

Bei den vielen humoristischen Momenten blieb die Spannung bei dem einstündigen Stück nie auf der Strecke.

Ein frischer Mix aus Musik, Krimi und einer Prise Humor fesselte die Zuschauer und animierte sie zu minutenlangen Applaussalven.

Am kommenden Freitag, 10. Mai, wird das Stück voller jugendlicher Spielfreude erneut im Fabriggli aufgeführt und das Publikum erhält nochmals die Möglichkeit zu erleben, wie das Entdecken von neuen Sternen auch ganz ohne Fernrohr funktionieren kann.