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Buchs: Das Wohnheim Neufeld präsentierte seinen Neubau der Öffentlichkeit

Das Wohnheim Neufeld an der Hostetgasse lud am vergangenen Samstag die Öffentlichkeit zum Tag der offenen Türe ein. Zu besichtigen gab es auch den kürzlich eröffneten, topmodernen Neubau.
Hansruedi Rohrer
Eduard Moser, Betriebsleiter (links) und Vater Hans Moser, Gründer und Erbauer des Wohnheims Neufeld, zeigen vergangenen Samstag am Tag der offenen Tür den eindrücklichen Neubau (hinten). (Bilder: Hansruedi Rohrer)

Eduard Moser, Betriebsleiter (links) und Vater Hans Moser, Gründer und Erbauer des Wohnheims Neufeld, zeigen vergangenen Samstag am Tag der offenen Tür den eindrücklichen Neubau (hinten). (Bilder: Hansruedi Rohrer)

Das Wohnheim Neufeld bietet Menschen mit einer Beeinträchtigung oder mit speziellem Betreuungsbedarf ein Zuhause. Aktivitäten inner- und ausserhalb des Wohnheims ermöglichen die Förderung von Selbstständigkeit und Selbstbestimmung. Dazu gehören unter anderem auch die Wohnungen in benachbarten Mehrfamilienhäusern.

Viele Besucherinnen und Besucher konnten am Samstag Einblick in die vielfältigen Einrichtungen der Institution Neufeld nehmen. Gezeigt wurde auch der Neubau an der Hostetgasse, der anstelle des vorherigen alten Hauses mit engen Platzverhältnissen entstand. Im neuen Haus sind Menschen mit erhöhtem Pflegeaufwand eingezogen.

Blick in die Holzwerkstatt mit optimaler Infrastruktur im Erdgeschoss.

Blick in die Holzwerkstatt mit optimaler Infrastruktur im Erdgeschoss.

Der Neubau bietet sechs absolut neuzeitliche Pflegezimmer mit Nasszellen. Dennoch bietet jedes Zimmer einen privaten Ort der Geborgenheit. Der Bedarf an Wohnplätzen mit erhöhtem Pflegeaufwand habe zugenommen, war zu erfahren. Das konnte im rückgebauten Haus an dieser Stelle nicht mehr gewährleistet werden. Im Dachgeschoss befindet sich eine nostalgische Aufenthaltsecke sowie auch ein grosses Sitzungszimmer.

Tiefere Energiekosten dank Abluft

Im Erdgeschoss sind mehrere helle Arbeitsplätze eingerichtet. Dazu gehört die Holzwerkstatt mit angegliedertem Schreinerei-Maschinenraum. Hier werden die verschiedensten Produkte und Geschenkartikel für den Verkauf hergestellt. Im Erdgeschoss befindet sich auch die Haustechnik. Wie Hans Moser, Gründer und Erbauer des Wohnheims Neufeld, erklärte, wird die Wärme der Abluft übernommen. Damit können die Energiekosten gesenkt werden. Dank dem Neubau konnte auch eine neue professionell eingerichtete Küche samt Buffet mit optimalem Verpflegungsablauf eingerichtet werden.

Ausschlaggebend für den Neubau sei eben die Heimküche und der Speisesaal gewesen, sagte Hans Moser. Mit der neuen Küche ist auch eine wertvolle Verpflegung gewährleistet. Im Verbindungstrakt zwischen bestehendem Alt- und dem Neubau entstand der Eingangs- und Empfangsraum. Von hier aus erreicht man direkt Büros, Speisesaal und Küche. Zwischen den beiden Bauten wurde auch ein windgeschützter Sitzplatz eingebaut. Aus architektonischer Sichtweise wurde der neue Baukörper so gewählt, dass er sich in seiner Grösse, Platzierung und Form harmonisch in die umgebende Siedlungsstruktur einfügt. Die vier Geschosse bergen vier unterschiedliche Nutzungen: Beschäftigung, Verpflegung, Mehrzweck, Wohnen.

Die Bewohner brauchen Beschäftigung

20 Bewohner würden immer eine Beschäftigung brauchen, sagten Hans Moser und auch der Betriebsleiter Eduard Moser. Dem wird im Neufeld Rechnung getragen, denn verschiedene Arbeiten können zur vollen Zufriedenheit der Auftraggeber ausgeführt werden. Das sind zum Beispiel Versandarbeiten, Fertigung von Industrieaufträgen, Produktionsschritte für KMU-Betriebe, aber auch Restaurationsarbeiten (zum Beispiel an einem alten Möbel), Werbepost vertragen oder auch Etiketten aufkleben.

Zur industriellen Fertigung werden die Bewohner sogar zu einem eigenen kleinen «Fabriggli» geführt. Dieses befindet sich unweit des Wohnheims östlich der Churerstrasse. Es war die einstige Schifflistickerei Köppel. Im Erdgeschoss ist dort ein Fabrikraum mit Werkplätzen eingerichtet. Hans Moser sagte im Gespräch mit dem W&O:

«Im weiteren wird den Leuten natürlich auch ein Freizeitprogramm ganz unterschiedlicher Art ermöglicht.»

Manche Menschen ziehen sich ganz gerne auch mal in ihr heimeliges Zimmer zurück oder unterhalten sich in angepassten Gemeinschaftsräumen. Oder sie geniessen die wunderbar grosszügige, nach Süden angelegte Gartenanlage.

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