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Sevelen erarbeitet die neuen Grundlagen für die Ortsplanung

Der Seveler Gemeinderat informierte die Bevölkerung über aktuelle Themen.
Der überarbeitete Zonenplan stiess an der Herbst-Veranstaltung der Gemeinde auf Interesse und bot Diskussionsstoff. Bild: PD

Der überarbeitete Zonenplan stiess an der Herbst-Veranstaltung der Gemeinde auf Interesse und bot Diskussionsstoff. Bild: PD

(pd) Die Gemeinde überarbeitet seit einiger Zeit sämtliche Ortsplanungsgrundlagen. An der Herbst-Veranstaltung am Dienstag stellte der Gemeinderat den initiierten Prozess vor und diskutierte die entwickelten Dokumente. Er informierte zudem über die Neuausrichtung des Areals Drei Könige. Gemeindepräsident Roland Ledergerber berichtete zum Schluss noch von den Planungsarbeiten für das neue Betagtenheim Casa Sevellun. Diese schreiten zügig voran, sodass der Baubeginn voraussichtlich noch in diesem Jahr erfolgen wird.

Im Jahr 2013 stimmte das Schweizervolk der Revision des Bundesgesetzes über die Raumplanung zu. Das Ergebnis zeigte klar, dass eine Änderung in der Raumplanung sowie eine Einschränkung der Zersiedelung befürwortet werden. Mit Bezug zum revidierten Schweizer Raumplanungsgesetz trat im Oktober 2017 das neue kantonale Planungs- und Baugesetz in Kraft. Dies hat zur Folge, dass sämtliche kommunalen Baureglemente im Kanton St.Gallen binnen zehn Jahre anzupassen sind.

Zonen unterschiedlicher Nutzungsart und -intensität

Eine politische Gemeinde muss zukünftig im Zonenplan ihr Gebiet in Zonen unterschiedlicher Nutzungsart, Nutzungsintensität und Immissionstoleranz unterteilen. Sie erlässt ferner im Baureglement die dazugehörigen öffentlich-rechtlichen Bauvorschriften. Hiermit gilt es, das Wachstum und die Ausgestaltung der Gemeindeentwicklung zu steuern. Es geht um ein Abwägen zwischen Interessen von Investoren, die aufgrund der gelockerten Gesetzeslage Räume effizienter ausnutzen dürfen, und Eigentümern, die bisherige Grenzabstände und Bauvorgaben schätzten.

Der Gemeinderat Sevelen setzt – basierend auf dem neuen kantonalen Planungs- und Baugesetz – die zwingend notwendige Ortsplanrevision seit Ende 2017 um. Ziel ist es, möglichst schnell eine verbindliche Rechtssicherheit nach neuem kantonalem Recht zu erlangen; wobei das Baureglement und der Zonenplan an das erlassene Gesetz angepasst werden.

Fragen der Verdichtung

Der Einstieg in die Überarbeitung der kommunalen Planungsinstrumente erfolgte über das Raumkonzept, welches Strategien für Seveler Gemeindegebiete definiert und Fragen zur Verdichtung von Strukturen klärt.

Das Zielbild der künftigen räumlichen Ordnung liegt seit Frühjahr 2018 vor. Nach der öffentlichen Präsentation folgte die Erarbeitung des kommunalen Richtplans. Dieser zeigt auf, wie sich die Gemeinde räumlich entwickelt. Das Führungs- und Koordinationsinstrument mit Karte und Text ist für die Behörde verbindlich. Im Sommer 2018 diskutierte der Gemeinderat Sevelen die Entwürfe des Richtplans und der zugehörigen Richtplankarte mit der Bürgerschaft. Die bereinigten Richtplandokumente wurden nach der Verabschiedung durch den Gemeinderat beim Kanton St.Gallen zur Vorprüfung eingereicht.

Nun folgen Zonenplan und Baureglement

Als nächste Schritte der Seveler Ortsplanrevision beschäftigt sich die Kerngruppe mit der Überarbeitung von Zonenplan sowie Baureglement. Gemeindepräsident Roland Ledergerber freute sich, die Bevölkerung an der gut besuchten Herbst- Veranstaltung über den aktuellen Stand sowie Stossrichtungen der Planungen informieren zu können.

Auf grosses Interesse stiessen die für Grundeigentümer verbindlichen, sich ändernden Instrumente Zonenplan und Baureglement. Die erstmals öffentlich präsentierten Vorschläge und Karten wurden im Nachgang an den Informationsteil intensiv diskutiert. (pd/wo)

Hinweis
Sämtliche Ortsplanungsunterlagen sind unter www.sevelen.ch/News/Ortsplanung zu finden. Die Bevölkerung ist eingeladen, sich bis Ende Oktober schriftlich dazu vernehmen zu lassen.

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