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Das Werdenberger Namenbuch ist im digitalen Zeitalter angekommen

Einen Teil des immensen Schatzes des Werdenberger Namenbuchs – insgesamt rund 5100 Buchseiten – findet man nun auch im Internet. Tausende von Namen sind abrufbar und lassen sich auf der Landkarte anzeigen.
Heini Schwendener
Hans Stricker mit dem gedruckten Kompaktband des Werdenberger Namenbuchs vor der gleichnamigen Website. (Bild: Heini Schwendener)

Hans Stricker mit dem gedruckten Kompaktband des Werdenberger Namenbuchs vor der gleichnamigen Website. (Bild: Heini Schwendener)

Einige hundert Exemplare des Werdenberger Namenbuchs wurden in bald zwei Jahren verkauft. Das in 17-jähiger Tätigkeit zusammengetragene Wissen dieses Werks interessiert aber bestimmt mehr Menschen, als es Buchkäufer gibt. Ihnen, die sich vor allem online informieren, bietet der Verein Werdenberger Namenbuch nun die populärsten Teile dieses grossen Forschungsprojektes auch im Internet (www.werdenberger-namenbuch.ch).

Der Grabser Namenforscher Prof. Dr. Hans Stricker hat im Werdenberger Namenbuch 12727 Flur-, Gelände-, Gewässer-, Berg-, Haus-, Weiler-, Strassen-, Weg- und Dorfnamen gesammelt, in den Flurnamenkarten lokalisiert und sprachlich gedeutet.

Benutzerfreundliche und gefällige Website

Im Verlauf von Hans Strickers Forschungsarbeit auf dem Feld, in Archiven und vor seinem Computer wurde ihm klar, dass irgendwann dieses angesammelte Wissen auch digitalisiert werden müsste. Nachdem im Juni 2017 die Buchpremiere über die Bühne gegangen war, hat Stricker die Überführung vom Print in die digitale Welt angepackt.

«Namenforschung ist Dienst an unser Landeskultur», sagt Hans Stricker. Das Werdenberger Namenbuch stellt dies eindrücklich unter Beweis. Dienst an der Öffentlichkeit ist die gefällige und benutzerfreundliche Namenbuch-Präsenz im Internet. Wer etwa wissen möchte, was und wo der Chnolpi ist, erfährt, dass es sich dabei um Wies- und Ackerland am Ostrand von Frümsen auf 444 Metern Höhe handelt. Man kann sich dessen Lage auf einer Karte anzeigen lassen. Wer also schnell informiert werden möchte – und das sind bekanntlich die meisten –, wird mit der neuen Website bestens bedient.

Geschichte, Geografie, Sprache

Sie ist aber weit mehr als ein Nachschlagewerk für Tausende von Namen, von denen etliche schon abgegangen (nicht mehr lebende Form) und andere dabei sind, in Vergessenheit zu geraten. Hans Stricker hat mit einem Arbeitsaufwand von etwa einem halben Jahr auch informative und interessant bebilderte Artikel zu den Themen Geografie, Geschichte und Sprache verfasst und alles mit einer umfangreichen Bibliografie versehen.

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