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Nachtragskredit für die Unterführung Räfis-Burgerau kommt vors Volk

Nach nur sieben Tagen hatte die IG Burgerau die Unterschriften für das fakultative Referendum gegen den Nachtragskredit für die Unterführung zusammen. Ihr gelang auch, dass die Barrieren-Steuerung geändert wurde.
Heini Schwendener
Beim Bahnübergang Stationsstrasse wurde auf Intervention der IG Burgerau die Steuerung der Barriere geändert, so dass sie nun nicht mehr so lange geschlossen wird. (Bild: Heini Schwendener)

Beim Bahnübergang Stationsstrasse wurde auf Intervention der IG Burgerau die Steuerung der Barriere geändert, so dass sie nun nicht mehr so lange geschlossen wird. (Bild: Heini Schwendener)

Die noch junge IG Burgerau schwimmt auf einer Erfolgswelle. Sieben Tage, nachdem sie am 2. November mit der Unterschriftensammlung für das fakultative Referendum begonnen hatte, wurde das Quorum (325) bereits erreicht.

Am 12. November waren schon 412 Unterschriften von der Stadt beglaubigt. Wenn also die IG die Unterschriften Ende Monat einreicht, wird das Volk über einen vom Stadtrat beantragten Nachtragskredit von 150000 Franken entscheiden. Das Geld braucht es, um die Planung einer Unterführung Räfis-Burgerau fortsetzen zu können.

Hoffen auf 700 bis 800 Unterschriften

Hansueli Litscher, Rahel Pahud, Hans Müntener und Eugen Lichtensteiger von der IG Burgerau können auf die Unterstützung von rund 20 Mulitiplikatoren zählen, das sind Leute, die beim Unterschriftensammeln helfen. «Obwohl das Referendum ja eigentlich schon steht, sammeln wir bis zum 26. November weiter», sagt IG-Sprecher Hansueli Litscher, «wir hoffen, am Schluss 700 bis 800 Unterschriften einreichen zu können.» Die Gegner der geplanten SBB-Unterführung auf der Höhe des Narzissenwegs wollen dadurch ihrem Anliegen zusätzliches Gewicht verleihen.

Hansueli Litscher kann gleich noch einen Erfolg verbuchen. Auf unkonventionelle Weise hat er sich mit den SBB in Verbindung gesetzt und auf das Problem der unnötig lange geschlossenen Barrieren beim Bahnübergang Stationsstrasse hingewiesen.

Barriere deutlich weniger lange geschlossen

Die Sache nahm ihren Lauf. Einige Telefonate später marschierten diesen Montag Arbeiter auf, die die Steuerung der Barriere veränderten. Beim Bahnübergang zwischen Räfis und Burgerau, der am meisten Verkehr aufweist, gab es nämlich noch immer eine Stationsbarriere mit entsprechender Steuerung. Doch seit 2011 halten die Züge bei dem im September 2016 abgebrochenen Stationsgebäude Räfis-Burgerau nicht mehr an. Die spezielle Steuerung der Barriere wäre schon lange gar nicht mehr nötig gewesen.

Das Resultat nach der Umstellung der Steuerung: Die Zeiten, in denen die Barrieren geschlossen bleiben wenn ein Zug aus Süden vorbeifährt, haben sich merklich verkürzt. Die IG Burgerau ist zufrieden mit dem neuen Barrierenmanagement. Eine Verbesserung der Situation sei auch ohne 10-Millionen-Unterführung möglich.

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