Nachhaltige Investition
10000 Jungbäume: Helvetia lanciert ihr 20. Schutzwaldprojekt, diesmal in der Region Werdenberg-Rheintal

Das Engagement der Versicherung für den Schutzwald wurde beim Pflanzakt am Freitagmorgen im Buchser Malbun mehrfach verdankt und gewürdigt, unter anderem von Regierungsrat Beat Tinner.

Heini Schwendener
Drucken
Teilen
Gruppenbild im Chelenwald oberhalb von Buchs: Der Pflanzakt der Helvetia kann beginnen.

Gruppenbild im Chelenwald oberhalb von Buchs: Der Pflanzakt der Helvetia kann beginnen.

Bilder: Heini Schwendener

Seit zehn Jahren unterstützt die Versicherung Helvetia schweizweit mit gezielten Pflanzungen die Pflege des Schutzwaldes. Als Meilenstein dieses Engagements bezeichneten die Verantwortlichen ihr 20. Schutzwaldprojekt in der Region Werdenberg-Rheintal. Lanciert wurde das Projekt im Heimatkanton von Helvetia am Freitagmorgen im Buchser Malbun.

Schutzwald-Botschafter Dario Cologna im Chelenwald am Buchserberg.

Schutzwald-Botschafter Dario Cologna im Chelenwald am Buchserberg.

Gemeinsam mit dem Kantonsforstamt St. Gallen und im Beisein vieler Gäste – darunter die beiden Schutzwald-Botschafter Dario Cologna (Langläufer) und Liz An Kuster (Moderatorin, Unternehmerin) – fand der Pflanzakt für das 20. Schutzwaldprojekt im Buchser Malbun statt.

In den nächsten Monaten werden an zwölf Standorten im Rheintal und Werdenberg 10000 Jungbäume gepflanzt. Martin Jara, CEO Helvetia Schweiz, sagte vor dem Pflanzakt im Chelenwald:

«Ich bin überzeugt, dass die natürliche, nachhaltige Gefahrenprävention durch den Schutzwald noch weiter an Wichtigkeit gewinnen wird.»

Lawinen, Murgänge, Steinschlag usw.

In den Regionen Werdenberg und Rheintal war die Talebene vor der Regulierung des Rheins, des «grössten Wildbach Europas», weitgehend Schwemmland. Die Siedlungen entstanden dicht am Hangfuss, womit sie zwar vor den Gefahren des Wassers etwas geschützt waren, sich aber allen denkbaren gravitativen Naturgefahren wie Lawinen, Murgänge, Steinschlag, Erosion usw. aussetzten. In den beiden Wahlkreisen ist darum 60 Prozent der Waldfläche als Schutzwald ausgeschieden. Doch der muss gepflegt und stetig verjüngt werden, soll er, insbesondere auch in Zeiten des Klimawandels, seine Funktion weiter erfüllen

Dank und Anerkennung für das Schutzwaldprojekt

Das 20. Schutzwaldprojekt von Helvetia, das am Freitagmorgen im Buchser Malbun lanciert wurde, fand dafür Anerkennung von Seiten des kantonalen Forstamtes und der St. Galler Regierung. Regierungsrat Beat Tinner sagte, der Kanton St. Gallen habe mit mehr als 60 Prozent einen überdurchschnittlichen Schutzwaldanteil.

Regierungsrat Beat Tinner ist bereit, einen Jungbaum zu pflanzen.

Regierungsrat Beat Tinner ist bereit, einen Jungbaum zu pflanzen.

Jeder fünfte Quadratmeter im Kanton sei mit Schutzwald bestockt und schütze somit die Menschen und ihre Infrastruktur vor Naturgefahren. Der Vorsteher des Volkswirtschaftsdepartements betonte:

«Ohne diesen natürlichen Schutzwald aus Bäumen wären zahlreiche Dörfer und Täler unbewohnbar. Es freut mich deshalb besonders, dass Helvetia mit ihrem Engagement für den Schutzwald ein starkes Zeichen setzt.»
Martin Jara, CEO Helvetia Schweiz.

Martin Jara, CEO Helvetia Schweiz.

Martin Jara, CEO Helvetia Schweiz, betonte, wie wichtig dem Konzern sein Engagement für den Schutzwald sei und ergänzte: «Ich habe grössten Respekt vor dem unermüdlichen Einsatz der Forstwarte und ihrer Leute für den Schutzwald.»

Besser und billiger als technische Verbauungen

Von verschiedenen Referenten wurde betont, dass der Wald unsere Infrastruktur (Verkehrsverbindungen, Energie- und Wasserversorgung), unsere Kulturlandschaft, die Arbeitsplätze usw. auf ganz natürliche Weise schütze, besser und billiger als jede technische Verbauung. Darum seien Investitionen in den Schutzwald wie beispielsweise Neuanpflanzungen zur Verjüngung und Diversifikation des Bestandes nachhaltig.

Kantonsoberförster August Amman.

Kantonsoberförster August Amman.

Kantonsoberförster August Ammann und der Leiter der Waldregion 2, Philipp Näf, erläuterten, wie und wo das 20. Helvetia Schutzwaldprojekt umgesetzt wird.

10000 Jungbäume von Wartau bis Thal

Die Waldregion 2 Werdenberg-Rheintal, in der das 20. Schutzwaldprojekt von Helvetia realisiert wird, erstreckt sich von Wartau bis nach Thal. Sie ist geprägt durch den scharfen Übergang der Rheinebene in die Bergflanken des Alpsteins und des Werdenbergs. 60 Prozent des Waldes ist als Schutzwald ausgeschieden. Die 10000 Jungbäume, die hier angepflanzt werden, verteilen sich auf zwölf Standorte in Forstrevieren in den Gemeinden Wartau, Sevelen, Buchs, Grabs, Gams, Sennwald, Altstätten, Oberegg (AI), und Berneck. (she)

Dann begaben sich die etwa 40 Leute zur Pflanzung der ersten von insgesamt 10000 Jungbäumen in den Chelenwald.

Holzschnitzer Jakob Frischknecht aus Wald hat eine Holzskulptur für das 20. Schutzwaldprojekt von Helvetia geschaffen.

Holzschnitzer Jakob Frischknecht aus Wald hat eine Holzskulptur für das 20. Schutzwaldprojekt von Helvetia geschaffen.

Aktuelle Nachrichten