Nach Polizeieinsatz wegen herrenlosem Kajak im Werdenberg: Kantonspolizei St.Gallen richtet Appell an alle Kleinboot-Besitzer

Ein leeres Kajak hat am Mittwochnachmittag zwei Polizeipatrouillen auf den Plan gerufen. Die Kantonspolizei St.Gallen nutzt den Vorfall, um Bootsbesitzern ins Gewissen zu reden.

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Löste einen Polizeieinsatz aus: ein herrenloses Kajak.

Löste einen Polizeieinsatz aus: ein herrenloses Kajak.

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(tn) «Genau darum müssen (gemäss Binnenschifffahrtsverordnung BSV) kleine Boote mit dem Namen und der Adresse des Eigentümers oder Halters gut sichtbar angeschrieben sein», schreibt die Kantonspolizei St.Gallen auf ihrer Facebook-Seite, um noch anzufügen:

«Ganz clever ist noch eine Telefonnummer.»

Zwei Patrouillen fahren Kanal ab

Grund für den Post: Am Mittwochnachmittag hatte die Kantonspolizei St.Gallen einen Anruf eines besorgten Bürgers erhalten, dass ein verlassenes Kajak im Werdenberger Binnenkanal herrenlos herumtreibe.

«Jetzt weiss ein Polizist, dass der Binnenkanal noch sehr kalt ist», fährt die Kantonspolizei in ihrem Post fort. Deshalb habe man gleich zwei Patrouillen vorbei geschickt, welche den Kanal abgefahren seien. Beiden sei nichts aufgefallen und hätten niemanden angetroffen, welcher ein Kajak vermisse. Weiter heisst es:

«Die Polizei muss zwar davon ausgehen, dass nichts passiert ist. Wir wären aber lieber ganz sicher.»

Deshalb habe die Polizei eine Bitte an den/die Kajak-Halter/in: «Bitte bei der Polizeistation Gams melden und gegen ein ernst gemeintes ‹Sorry› und ein ‹❤️-liches Dankeschön› das Kajak wieder zurücktauschen. Deal?»

Besitzer gemeldet

Mittlerweile hat sich der Halter bei der Kantonspolizei gemeldet. Das Kajak hätte vermittelt werden können, so die Polizei. «Jetzt wird es zuerst mal schön angeschrieben und dann ist gut.»

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