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Nach Gondelabsturz: Staubern-Bahn nimmt Ende April den Betrieb wieder auf

Eine Kabine der Luftseilbahn Frümsen-Staubern sprang im vergangenen Oktober aus dem Tragseil. Nun laufen die Testfahrten mit den neuen Kabinen. Läuft alles wie geplant, ist die Bahn zur Wandersaison wieder geöffnet.
Linda Müntener
Wenn alles planmässig voranschreitet, wird die Bergbahn Staubern am 20. April den Betrieb wieder aufnehmen. Momentan finden Testfahrten statt. (Bild: PD)

Wenn alles planmässig voranschreitet, wird die Bergbahn Staubern am 20. April den Betrieb wieder aufnehmen. Momentan finden Testfahrten statt. (Bild: PD)

Es blies der Föhn im Rheintal, als am 31. Oktober 2018 eine Kabine der Luftseilbahn Frümsen-Staubern zwölf Meter zu Boden stürzte. Glück im Unglück: Die Kabine war leer, verletzt wurde niemand. Eine zweite Kabine mit acht Fahrgästen wurde evakuiert. Ein halbes Jahr später soll die Bahn den Betrieb nun am Ostersamstag, 20. April, wieder aufnehmen – vorausgesetzt alle Prüfungen und Kontrollen durch die unabhängige Konrtrollstelle IKSS (Interkantonales Konkordat für Seilbahnen und Skilifte) fallen positiv aus.

Nach dem Vorfall Ende Oktober 2018 habe man die Sicherheitsvorkehrungen zusätzlich überprüft, heisst es in einer Medienmitteilung der Staubern-Bahn. Zur bereits bestehenden Windmessanlage wurden zwei neue Messstellen auf den Stützen installiert. Diese können die Windrichtungen und Windgeschwindigkeiten neu dreidimensional erfassen. Dadurch seien auch Aufwinde und Turbulenzen erkennbar, heisst es weiter. Zudem wurden bei den Stützen sogenannte Einweiser montiert. Diese stabilisieren die Kabine den Masten entlang zusätzlich.

Die neuen Kabinen sind schwarz

Die beiden Kabinen können je acht Personen transportieren. Sie wurden modernisiert, dazu gehört etwa der veränderte Unterbau. Dadurch werde der Warentransport verbessert. Für den Besucher am auffälligsten ist die farbliche Veränderung der Bahn. Das dunkle Braun weicht Schwarz.

Untersuchungsbericht liegt noch nicht vor

Zur Ursache der Entgleisung nimmt die Staubern-Bahn derzeit noch keine Stellung. Mediensprecher Ralph Dietsche sagt: «Wir wollen uns nicht auf Spekulationen einlassen und können den Untersuchungsergebnissen der unabhängigen Behörde nicht vorgreifen. Deshalb warten wir den offiziellen Bericht ab.» Dieser soll gemäss Medienberichten Ende April vorliegen.

Bei der Wiederaufnahme des Bahnbetriebs am 20. April ist die Sicherheit der Gäste gemäss Dietsche gewährleistet. Die Anlage müsse die heutigen Vorschriften erfüllen, sonst würden sie die Behörden erst gar nicht freigeben. Dietsche jedenfalls sagt: «Ich steige mit einem gutem Gefühl und ohne jegliche Bedenken in die Kabine ein.»

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