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Nach Gondelabsturz: Der Staubernbahn droht ein verspäteter Start in die Saison

Nach dem Gondelabsturz der Staubern-Bahn Ende Oktober oberhalb von Frümsen dauern die Untersuchungen an. Das dürfte zu einer unfreiwilligen Verlängerung der Winterpause führen.
Jessica Nigg
Der reguläre Betrieb würde am 1. April aufgenommen werden. Bis dahin dürften die Untersuchungen aber noch nicht abgeschlossen sein. (Bild: Corinne Hanselmann)

Der reguläre Betrieb würde am 1. April aufgenommen werden. Bis dahin dürften die Untersuchungen aber noch nicht abgeschlossen sein. (Bild: Corinne Hanselmann)

Der Untersuchungsbericht der Staatsanwaltschaft St. Gallen wird voraussichtlich Ende April vorliegen, wie deren Mediensprecherin Beatrice Giger auf Anfrage mitteilte. Für die Betreiberfamilie Lüchiger bedeutet das, dass sie die Wiederaufnahme des Betriebs wohl verschieben muss. Auch kann derzeit noch nicht gesagt werden, ob die Familie die durch den Unfall entstandenen Kosten und Verluste selbst tragen muss oder ob die Versicherung einspringen wird, wie Staubern-Mediensprecher Ralph Dietsche erklärt:

«Die Versicherungsfrage kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beantwortet werden. Zuerst muss die Ursache des Ereignisses bekannt sein. Sprich der Untersuchungsbericht vorliegen.»

Bis jetzt trage die Familie Lüchinger sämtliche Kosten selbst. «Wie hoch der Verlust ist, kann noch nicht beziffert werden.»

Tatsache ist, dass das Ereignis kurz vor Saison-Ende stattgefunden hat», so Dietsche. Es hätten lediglich einige Geschäfts- und Weihnachtsessen abgesagt werden müssen. Dies nach einem sehr guten Sommer. Die ordentliche Saison dauert von April bis November.

«Derzeit wäre das Restaurant ohnehin geschlossen.»

Die Frage, ob die beschädigte Gondel schon geflickt, beziehungsweise eine neue Gondel geliefert wurde, verneint Ralph Dietsche.

Wie er weiter ausführt, hat sich an der aktuellen Situation wenig geändert. «Ausser, dass aktuell an verschiedenen Orten entlang der Bahnstrecke zusätzliche Windmessungen vorgenommen würden, um allfällige neue Erkenntnisse zu erhalten.» Es liege im Interesse aller Beteiligten, die Ursache des Ereignisses herauszufinden und allfällige Massnahmen zu treffen.

«Wichtig ist uns nach wie vor, dass beim Ereignis glücklicherweise keine Personen zu Schaden kamen.»

Bis die Staubern-Bahn wieder in Betrieb ist, begibt sich Daniel Lüchinger von Zeit zu Zeit zu Fuss oder mit Tourenskis zum Berggasthaus, um nach dem Rechten zu schauen. «Dies natürlich nur, sofern es die Witterungs- und Schneeverhältnisse zulassen», so Dietsche.

Bis die Staubern-Bahn wieder in Betrieb ist, begibt sich Daniel Lüchinger von Zeit zu Zeit zu Fuss oder mit Tourenskis zum Berggasthaus. (Bild: PD)

Bis die Staubern-Bahn wieder in Betrieb ist, begibt sich Daniel Lüchinger von Zeit zu Zeit zu Fuss oder mit Tourenskis zum Berggasthaus. (Bild: PD)

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