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«Nach dem Spiel ist vor dem Spiel»

Vor vier Jahren zum ersten Mal, gestern Donnerstag erneut: Die Energiestadt wurde mit der höchsten Auszeichnung in Europa für ihr fortschrittliches Energie-Engagement geehrt.
Saskia Bühler
Marcel Knöri übergab das European Energy Award Gold-Zertifikat an Hans Peter Schwendener und Daniel Göldi (von links). (Bild: Saskia Bühler)

Marcel Knöri übergab das European Energy Award Gold-Zertifikat an Hans Peter Schwendener und Daniel Göldi (von links). (Bild: Saskia Bühler)

Der Energiestadt Buchs wurde gestern Donnerstag zum zweiten Mal der European Energy Award Gold verliehen. Das ist das höchste Zertifikat für Energiestädte in Europa. Zum ersten Mal wurde Buchs 2013 als 24. Schweizer Stadt damit ausgezeichnet. Mit ihrem kontinuierlichen Energie-Engagement bestätigte die Stadt dieses Zertifikat letztes Jahr.

Ergänzend zu der Verleihung wurde am Donnerstagabend im BZB eine Informationsveranstaltung organisiert. Dort stellten sich die regionalen KMU aus Buchs vor. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden mit ein paar Worten von der Stadtvizepräsidentin Katrin Frick begrüsst. «Wir sind stolz auf diese Auszeichnung, weil wir clever Energie sparen», eröffnete sie.

Liftfahrten im Rathaus mit Plakat gesenkt

Das Wort wurde dann Hans Peter Schwendener übergeben. Der Präsident der Umwelt- und Energiekommission Buchs stellte die Zahlen der Energiestadt vor. Ausserdem erklärte er einige einfache Tricks, mit denen die Stadt in den letzten vier Jahren Energie einsparte. So haben die Liftfahrten im Rathaus aufgrund eines Plakats mit der Aufschrift «Verbrauche Kalorien, nicht Strom» abgenommen. Die Stadt Buchs habe sich das Ziel gesetzt, bis zur Labelerneuerung 80 Prozent des energiepolitischen Handlungspotenzials auszuschöpfen. «Wir haben es knapp nicht erreicht. Aber gerundet sind es trotzdem 80 Prozent», bemerkt er.

Stadt Buchs nimmt ihre Vorbildfunktion wahr

Zur offiziellen Labelübergabe war Marcel Knöri anwesend. Er ist Mitglied der Energiestadt Labelkommission und stellvertretender Abteilungsleiter der Energiefachstelle in St. Gallen. Er verglich die Labelerneuerung der Stadt Buchs mit dem Einzug der Schweizer Nationalmannschaft in die Achtelfinals an der WM: «Es ist ein weiterer Sieg auf dem Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft.» Deren Vision vertrete Buchs, die Stadt fördere Investitionen in nachhaltige Energie und nehme ihre Vorbildfunktion als Energiestadt wahr.

Erneut zog er Parallelen zum Fussball. Er erklärte: «Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.» Damit betonte er das Engagement, das von den Energiestädten kontinuierlich gefordert wird. Im Anschluss an die Übergabe fanden verschiedene kurze Vorträge statt zum Thema «Energie im Eigenheim effizient nutzen». Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine Tischrunde mit fachkundiger Beratung durch die Buchser KMU und einem Apéro.

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