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«Musikalischer» Kulturpreis

Anlässlich eines festlichen Abends in der Aula des OZ Flös erhielten am Freitag die Genossenschaft Werdenberger Schloss-Festspiele sowie der Musiker Ulrich Zeitler den Kulturpreis.
Hansruedi Rohrer
Ulrich Zeitler freut sich über den Kulturpreis.
Projektverantwortliche Susanna Büchel und Stadtpräsident Daniel Gut (rechts) haben der Genossenschaft Werdenberger Schloss-Festspiele den Gruppenpreis überreicht. (Bild: Bilder: Hansruedi Rohrer)
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«Musikalischer» Kulturpreis

Im Namen der Kulturkommission der Stadt Buchs begrüsste Projektleiterin Susanna Büchel zahlreiche Besucherinnen und Besucher zur Preisverleihung. Den Preisträgern entsprechend gestaltete sich auch das Rahmenprogramm mit den gesanglich-musikalischen Auftritten der Vocalband, des Contigo-Chors, dem Solo-Part mit Bariton Christian Büchel und einem Klavierstück von Brahms mit Ulrich Zeitler und Violinenbegleitung.

Preis als Förderung und Anerkennung

Der Kulturpreis sei Mittel zur Förderung und Anerkennung des kulturellen Schaffens in und für Buchs, betonte Susanna Büchel. Neu sei dafür auch die Preis-Skulptur von Sandro Montonato geschaffen worden. Diese versinnbildliche zum Beispiel, dass Kultur auch heisse, über den Tellerrand hinauszuschauen. Stadtpräsident Daniel Gut sagte in seiner Begrüssung, dass auch die vielen Gäste mit ihrer Anwesenheit die Anerkennung und Wertschätzung gegenüber den Preisträgern zeigen. «Ich freue mich immer auf diesen Kulturpreis, ist er doch wirklich eine Auszeichnung», sagte er weiter. Für ihn sei nämlich vor allem die Wirkung der Kultur wichtig, und mit den heutigen Preisträgern sei man mitten in der Kultur.

Die Gruppe rund um Regisseur Kuno Bont der Genossenschaft Werdenberger Schloss-Festspiele erhielt demnach den Gruppenpreis der Stadt Buchs verliehen. Die Laudatio dazu hielt Katrin Meier, Leiterin des Amtes für Kultur des Kantons St. Gallen. Die 33-jährige Geschichte der Werdenberger Schloss-Festspiele habe mit der Oper «Der Wildschütz» begonnen, erinnerte sie die Zuhörer. Seither seien die Akteure immer mit Herzblut und Spielfreude dabei gewesen. Mit «La Traviata» im vergangenen Sommer sei ein Höhepunkt verzeichnet worden: der neue Spielort am Werdenbergersee, die neue Organisationsstruktur, das neue Konzept und vor allem die Regieführung von Kuno Bont hätten den Neustart zu einem tollen Erfolg werden lassen. Katrin Meier kam auf drei Punkte zu sprechen. Herzblut und Engagement: Mit dem Engagement vieler Menschen übertrage sich auch die Leidenschaft auf andere. Oper: Laien und Profis würden hier zusammenwirken und einem der anspruchsvollsten Unterhaltungsteile der Genossenschaft zum Erfolg verhelfen. Aus der Region für die Region: Das sei denn ein wesentliches Merkmal der Schlossfestspiele.

Von der stetig auch kulturell wachsenden Stadt Buchs würden die Werdenberger Schlossfestspiele, die sich in diesem Sommer neu erfunden hätten, damit den richtigen Preis erhalten, erwähnte Katrin Meier. «Die ersten Spiele fanden übrigens im Fabriggli statt», verriet sie. «Und nun kehren sie wieder auf Buchser Boden zurück. Im Namen der Genossenschaft bedankte sich Vreni Keller. Man freue sich sehr über diesen Kulturpreis und hoffe auf einen glücklichen Weiterbestand der Schloss-Festspiele.

Einzelpreis für Ulrich Zeitler

Im zweiten Teil des Abends erhielt der Musiker und Dirigent Ulrich Zeitler den Einzelpreis. Dazu sprach Pfarrer Erich Guntli als Laudator erklärende Worte. Wenn er anfangs noch etwas Werbung für die katholische Kirche mache, so geschehe das, weil er schliesslich Pfarrer sei, meinte er schmunzelnd. Ausführlich und lobend stellte er Ulrich Zeitler, den «Ulli», den 1967 geborenen und aus Freiburg im Breisgau stammenden, Musiker vor. Dieser sei in einem katholischen Milieu aufgewachsen und schon in der Jugend mit der Kirchenorgel vertraut geworden, sagte Erich Guntli. 1997 ist Ulrich Zeitler nach Grabs gezogen. Er ist Organist in der katholischen Kirche, leitet den katholischen Kirchenchor Buchs/Grabs und den Contigo-Chor, wirkt als Pianist und Musikarrangeur und beherrscht unter anderem auch das liturgische Orgelspiel. Der Preisträger unterrichtet auch an der Musikschule Werdenberg. Seine musikalische Sensibilität sei ausgeprägt und sein Grundsatz sei, entweder gute Musik machen oder keine, verriet Erich Guntli weiter. «Es ist also Musik, die dem Anspruch Ulrich Zeitlers entspricht und das innere Feuer bei ihm spüren lässt. Dank ihm hinterlässt die Musik lange Spuren.» Auch der Geehrte bedankte sich herzlich für den Kulturpreis und bot dem Publikum, wie erwähnt, ein kleines Muster seines ausserordentlichen Könnens.

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