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Vaduz: Mit dem regionalen Orchester einen musikalischen Höhepunkt gefeiert

Gleich mit zwei Konzerten in Vaduz und Flums begeisterte das Orchester Liechtenstein-Werdenberg am Sonntag die Zuhörer.
Das Orchester Liechtenstein-Werdenberg im Vaduzer Saal. Bild: Rudi Schachenhofer

Das Orchester Liechtenstein-Werdenberg im Vaduzer Saal. Bild: Rudi Schachenhofer

(mp) Wer schon einmal an einem Konzert des Orchesters Liechtenstein-Werdenberg war, weiss, wie penibel und sorgfältig sich das Ensemble vorbereitet. So sorgten die Musiker auch in diesem Jahr für gute Voraussetzungen für ein gelungenes Herbstkonzert. Kennzeichnend ist zudem ihre Leidenschaft und Liebe zur Musik, die sie zum Ausdruck bringen. Das Orchester Liechtenstein-Werdenberg macht es sich zur Aufgabe, junge Musikerinnen und Musiker aus der Region zu fördern. So haben vor allem junge Musikstudenten die Chance, solistisch aufzutreten und Bühnenerfahrung zu sammeln.

Leider fiel Ariana Puhar, die das Orchester unterstützen sollte, krankheitshalber aus. Die 20-jährige Ostschweizerin besuchte bereits als kleines Mädchen die Liechtensteinische Musikschule und nahm bei Imelda Biedermann Unterricht. Später erhielt sie musikalische Ausbildungen an den Musikonservatorien in Zürich und in Feldkirch. Seit zwei Jahren ist sie nun am Musikgymnasium in Berlin. Ariana Puhar nahm bereits an nationalen und internationalen Musikwettbewerben teil und wurde oft ausgezeichnet. Nachdem sie bereits 2008 erstmals als Solistin auftat, sammelt sie nun mit dem Orchester Liechtenstein-Werdenberg nicht ihre ersten Erfahrungen. Für sie im Einsatz stand Julia Schuller im Einsatz.

Lebensfreude, zum Greifen nah

Nach einem fröhlichen Auftakt mit dem Faust-Walzer aus der Oper «Margarethe» von Charles Gounod spielte Julia Schuller das Violinkonzert von Peter I. Tschaikowsky. Er schrieb das Konzert im Frühjahr 1878 am Genfersee. Dort erholte er sich von seinen Depressionen und verarbeitete seine Erlebnisse auch musikalisch. Seine neu gewonnene Lebensfreude schrieb er in der Musik nieder. Fingerfertig brachte Julia Schuller diese Lebendigkeit zum Ausdruck, spielte aber auch zarte Töne.

Das Orchester Liechtenstein-Werdenberg verstand es, die Musikerin perfekt zu unterstützen, und gab ihr einen klangvollen Rahmen. Das Konzert war so auch optisch ein Erlebnis.

Unter dem Taktstock des musikalischen Leiters Stefan Susana spielte das Orchester den ersten Satz aus der 2. Symphonie von Sergej Rachmaninow. Aus derselben Symphonie spielte das Orchester im letzten Jahr bereits zwei Sätze. Der grosse Erfolg spornte die Musiker dazu an, einen weiteren Satz einzustudieren.

Beschwingter Start in den Herbst

Auch in diesem Jahr erntete nicht nur die Solistin, sondern auch der musikalische Leiter und das ganze Orchester einen grossen und langanhaltenden Applaus. Den Bogen zum Anfang des Konzerts spannte das Orchester Liechtenstein-Werdenberg mit dem Maskerade-Walzer und sorgte so für einen beschwingten Start in diesen sonnigen Herbsttag.

Wer die Musiker aus Leidenschaft live erleben möchte, hat beim traditionellen Silvesterkonzert am 30. Dezember um 19.30 Uhr im Gemeindesaal Triesen die nächste Gelegenheit dazu. Weiters sind Neujahrs- sowie Frühjahrskonzerte geplant. Das Repertoire des Orchesters reicht vom Barock bis in die Moderne und ermöglicht den Zuhörern ein Eintauchen in eine musikalische Welt.

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