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Eine musikalische Reise ohne Grenzen mit den 2-Länder Musikanten

Von Polkas über Märsche, Walzer, Swing, Schlager, Big Band Jazz bis Country boten die 2-Länder-Musikanten bei ihrem Jubiläumskonzert in Trübbach dem zahlreichen Publikum.
Pius Bamert
In Trübbach feierten die 2-Länder Musikanten mit einem tollen Konzert ihr 25-Jahr-Jubiläum. Hans Köppel führte witzig durchs Programm und griff auch zum Bass. (Bild: Pius Bamert)

In Trübbach feierten die 2-Länder Musikanten mit einem tollen Konzert ihr 25-Jahr-Jubiläum. Hans Köppel führte witzig durchs Programm und griff auch zum Bass. (Bild: Pius Bamert)

Als Unterhaltungsband bezeichnen sich die 2-Länder-Musikanten bescheiden. Was die rund 20 Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von Jan Köpfli im Oberstufenzentrum Seidenbaum boten, war sicher ein Konzert, das man als Kunstgenuss bezeichnen kann. Breitflächig war nicht nur das musikalische Angebot der Band, sondern auch die Instrumentierung, von Blech- und Holzinstrumenten bis zu E-Gitarre, E-Bass, Keyboard, Alphorn und Schlagzeug.

Ambitionierte Amateure

Vor 25 Jahren gründeten ein Schweizer und ein Liechtensteiner die Formation. Heute sind auch Mitglieder aus Vorarlberg dabei. Die 2-Länder-Musikanten verkörpern die Idee, die beiden Seiten des Rheins auf kultureller Ebene zu verbinden. Die Mitglieder sind ambitionierte Amateure, von denen die meisten auch in Ortsvereinen mitwirken. Dank guter Vorbereitung zu Hause ist es möglich, mit wenigen Proben ein grosses Repertoire zu erarbeiten und stets zu erneuern. Cornelia Lüchinger aus Altstätten leitet die Gruppe als Präsidentin.

Das erste gespielte Stück scheint das Motto des Abends zu sein. Würzig ist die gute Mischung der verschiedenen musikalischen Stile. Hans Köppel leitet witzig durchs Programm und erheitert das Publikum mit seinen kabarettistischen Einlagen. Bei Polkas, Walzer, böhmischer und mährischer Blasmusik klatschen die Leute begeistert mit. «Lüpfig» ist der richtige Ausdruck für diese Volksmusik.

Tolle von Stimme von Theresia Mäder

Dann ein Wechsel zur Schlagermusik. Es folgte ein fein gespieltes Potpourri von Freddy Quinns bekannten Songs, darunter natürlich den Evergreen «Junge komm bald wieder». Das ist gefällige Musik auch für Leute, die keine Schlagerliebhaber sind. «The Rose» sang Theresia Mäder-Pfarrer aus Maienfeld. Mäders Stimme passt genau.

Die 2-Länder-Musikanten sind auch eine hervorragende Big-Band. Unvergessen der Hit von Frank Sinatra «New York, New York – Wenn ich es dort schaffen kann, werde ich es überall schaffen.» Hans Köppel schaffte es, eine wunderschöne Parodie dieses Liedes zu singen. Seine Stimme «jazzt». Die Band swingte, die Saxofone röhrten, die Zuhörer wippten im Takt. 1942 veröffentlichte Duke Ellington seinen «C Jam Blues». Ellington hatte seine Konzerte immer mit diesem Stück eröffnet, mit dem zugleich die Band aufgewärmt wurde. Aufgewärmt haben an diesem Abend in Trübbach die Musiker das Publikum besonders mit «Sweet home Chicago», einem heissen Song der Blues Brothers.

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