Moderne Überbauung ist geplant – als «Meilenstein für Trübbach»

Im Zentrum von Trübbach soll eine neue Überbauung mit Wohnungen und Gewerberäumen entstehen. Die Gemeinde verkauft das Land, Private wollen das Projekt realisieren.

Thomas Schwizer
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Hier hat der Gemeinderat acht Kleinstparzellen erworben oder sich das Kaufrecht gesichert. Nun soll eine zeitgemässe Überbauung mit Wohnungen und Gewerberäumen realisiert werden. (Bild: PD)

Hier hat der Gemeinderat acht Kleinstparzellen erworben oder sich das Kaufrecht gesichert. Nun soll eine zeitgemässe Überbauung mit Wohnungen und Gewerberäumen realisiert werden. (Bild: PD)

Auf dieses Ziel hat die Gemeinde Wartau gemäss Mitteilung vom Freitag schon länger hingearbeitet: In den vergangenen rund 20 Jahren habe der Gemeinderat gleich mehrere aneinander grenzende Kleinstgrundstücke im Zentrum von Trübbach erworben oder sich deren Kaufrecht gesichert. Dies mit dem erklärten Ziel, die zum Teil unter
300 Quadratmeter grossen Parzellen zusammenzuführen.

Eine zeitgemässe Überbauung realisieren

Auf diese Weise ist in Trübbach an der Hauptstrasse zwischen der Post und der Metzgerei Hirschen eine Grundstücksfläche von 3050 Quadratmeter entstanden. Auf dieser kann eine zeitgemässe Überbauung mit Wohnungen, Gewerberäumen und einer Bus-Haltestelle realisiert werden.

«Die Realisierung dieses Zentrumsprojekts ist ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung von Trübbach»

freut sich Gemeindepräsident Beat Tinner.

Private Investoren sollen Vorhaben realisieren

Das Bauvorhaben soll nicht durch die öffentliche Hand realisiert werden, sondern durch private Investoren um René Willi aus Mels.

Der Gemeinderat Wartau beabsichtigt deshalb, die acht Parzellen zusammen für knapp zwei Millionen Franken zu verkaufen, wie es weiter heisst.

Zuerst braucht es ein genehmigungsfähiges Projekt

Dies ergibt einen Quadratmeterpreis von 650 Franken. Der Verkehrswert der zu veräussernden Grundstücke liegt bei knapp 1,38 Millionen Franken und daher in der Zuständigkeit des Gemeinderats. Dies unter Vorbehalt des fakultativen Referendums.

Das Verkaufsvorhaben wird allerdings erst vollzogen, wenn die Kaufinteressenten dem Gemeinderat ein genehmigungsfähiges und durch den Kanton vorgeprüftes Überbauungsprojekt einreichen.

«Damit stellen wir sicher, dass die angedachte Überbauung tatsächlich auch realisiert wird»

erklärt Beat Tinner.

Die Bürgerinnen und Bürger sollen an der Bürgerversammlung 2020 ausführlich über den geplanten Verkauf informiert werden.

«Ein Glücksfall für Wartau»

Das Bauvorhaben in der Kernzone K3 bezeichnet der Gemeindepräsident als Glücksfall für Wartau: «Aktuell ist die Nachfrage nach Gewerberäumen in unserer Gemeinde erfreulich hoch. Zudem wertet eine solche Überbauung das Zentrum auf und entwickelt dieses weiter.»

Wann mit den Bauarbeiten begonnen wird, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abgeschätzt werden.