Nachhaltige Mobilität
Flott gestartet: Das Pilotprojekt «Flott Bikes» findet Anklang in der Buchser Bevölkerung

Bereits 150 registrierte Nutzerinnen und Nutzer verzeichnet die Handy App der Firma Flott in der Stadt Buchs. Bis dato wurden die E-Bikes schon 250 mal gemietet.

Pascal Aggeler
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Einer der Standorte der Flott Bikes ist der Buchser Bahnhof.

Einer der Standorte der Flott Bikes ist der Buchser Bahnhof.

Bild: Pascal Aggeler

Seit Anfang April gibt es die Flott Bikes in der Stadt Buchs. 25 Stück stehen an verschiedenen Standorten der Stadt. Über eine Handy-App können diese gemietet werden. Eine Stunde kostet rund 13 Franken. Das Projekt ist gut angelaufen und die Nachfrage nach den E-Bikes ist sichtlich spürbar. «Seit wir in Buchs mit dem Projekt gestartet haben, wurden mehr als 150 Benutzer von Buchs in der App registriert», sagt der Projektverantwortliche Oktay Kizilkaya. Er ergänzt:

«Bis dato wurden sie schon 250 mal gemietet.»

Generell lässt sich sagen, dass die Nachfrage nach Sharing- Fahrzeugen in Zukunft steigen wird, da sie Vorteile gegenüber den anderen öffentlichen Transportmitteln bieten. So sagt Kizilkaya:

«Ein grosser Vorteil ist, dass unsere Flott Bikes rund um die Uhr verfügbar sind».

«Es geht noch eine Weile bis alles reibungslos abläuft»

Trotz des guten Starts: Für viele sind die Flott Bikes noch etwas Neues. «Die Leute haben erst angefangen, Flott-Bikes für sich zu entdecken. Sie lernen noch, wie man es benutzt und wo man es parken darf», erklärt Kizilkaya dazu. Deshalb seinen in Zukunft einige Veranstaltungen geplant, um den Nutzern die Flott Bikes näher vorzustellen beziehungsweise sie darüber umfangreich zu informieren.

Mit dem Parken klappt es noch nicht ganz

Zu Vandaleakten an den E-Bikes ist es bis anhin nicht gekommen und es wurden auch keine E-Bikes entwendet. Wie Kizilkaya erläutert, sei es allerdings ein Problem, dass die Benutzer die Zweiräder falsch parken. Dies, obwohl man den Leuten sagt, wie sie es zu parken haben. Ausserdem weise man darauf hin, dass für fehlerhaftes Abstellen des Fahrzeugs eine Rechnung gestellt werden kann.

Denn es sei wichtig, dass die Bikes niemanden beeinträchtigen und an der richtigen Stelle parkiert werden, damit andere Nutzer diese wieder finden. Um den Überblick nicht zu verlieren, erklärt er:

«Wir kommen täglich in die Stadt, um zu überprüfen, ob alles in Ordnung ist.»

Ausweitung des Projekts für bessere Vernetzung

Auf die Frage, wie es mit den Flott Bikes weiter geht antwortet Kizilkaya: «Wir planen es weiter auf andere Städte im Kanton St. Gallen auszuweiten». So soll in Zukunft eine Vernetzung entstehen. Wie sie schon jetzt zwischen der Stadt Buchs und dem Liechtenstein besteht. Denn die Nutzer können problemlos mit den E-Bikes nach Liechtenstein fahren und diese dort an den vorgesehenen Stellen parkieren .