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Julian Ferrante fährt an die World Skills: Mit Stolz den erlernten Beruf vertreten

Der Beruf Hotel-Réception wird an den World Skills erstmals vertreten sein. Julian Ferrante, der seine Lehre im Hotel Hirschen in Wildhaus absolvierte, vertritt die Schweiz.
Cecilia Hess-Lombriser
Julian Ferrante an der Rezeption seines Lehrbetriebes, dem Hotel Hirschen. (Bild: Cecilia Hess-Lombriser)

Julian Ferrante an der Rezeption seines Lehrbetriebes, dem Hotel Hirschen. (Bild: Cecilia Hess-Lombriser)

Er wird bald einen massgeschneiderten Anzug bekommen, verteilt seit einiger Zeit die Visitenkarte, die ihn als Kandidat World Skills 2019 des Teams Schweiz ausweist und er hat Ende März die Rekrutenschule (RS) zu Gunsten der intensiven Vorbereitung auf die 45. World Skills Competition in Russland unterbrochen. 1600 junge Berufsleute aus der ganzen Welt werden vom 22. bis 27. August daran teilnehmen.

Julian Ferrante aus Bronschhofen, der seine Lehre im Hotel Hirschen in Wildhaus gemacht hat, wird einer von 42 Schweizern sein, die alles geben und ihren erlernten Beruf mit Stolz vertreten werden und einer von fünf Personen aus dem Kanton St. Gallen. «Ich bin sehr glücklich über diese Möglichkeit und will meine persönliche Bestleistung und Leidenschaft zeigen. Gewinnen werde ich so oder so, denn während der gecoachten Vorbereitungszeit bekomme ich einen Einblick in verschiedene Hotels in der Schweiz und im Sommer auch in London. Das ist eine einmalige Chance.»

Beliebt bei Stammgästen im Hirschen Wildhaus

Nach der dreijährigen Lehre, die er vergangenen Sommer mit der Note 5,2 abgeschlossen hatte, war er weiterhin im Hotel Hirschen beschäftigt gewesen. Im Januar trat er die Rekrutenschule an, womit auch seine Anstellung in Wildhaus endete.

«Er ist aufgeweckt, frisch, geht direkt auf Menschen zu und wurde von den Stammgästen geschätzt. Wir sind sehr stolz auf ihn, und dass er unseren Berufszweig an den Berufsweltmeisterschaften vertritt», sagt Michael Max Müller, Gastgeber im Hotel Hirschen. «Uns liegt es am Herzen, in die Zukunft zu investieren, denn in unserer Branche herrscht ein Fachkräftemangel. Wir waren schon immer ein Lehrbetrieb.»

Für Julian Ferrante war die Lehre zu Beginn anstrengend. «Es gab so viel Neues, so viele Eindrücke und dennoch hatte ich Freude und war stolz darauf, dass ich nun auch arbeitete», erzählt er.

Lehre im Hirschen als Basis für den weiteren Weg

Julian Ferrante erzählt frisch drauflos und wirkt dabei natürlich. Er sitzt im Jackett gekleidet und mit dem Swiss-Skills-Pin am Revers gerade am Tisch und schaut dem Gegenüber in die Augen. «In meinem Lehrbetrieb habe ich die Basis für meinen weiteren Weg legen können. Ich habe eine praxisnahe Ausbildung mit verschiedenen Situationen und Gästen erhalten. Dass ich diesen Sommer meinen Beruf vertreten darf, zeigt auch, dass man in einem Dreisterne-Hotel eine mindestens so gute Ausbildung wie in einem Fünfsterne-Betrieb machen kann», bilanziert Julian Ferrante.

Hinweis: 45. World Skills Competition, 22. bis 27. August in Kazan, Russland

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