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Mit Kampfgeist fanden die Rangers zum Sieg

Die UHC Rangers Grabs-Werdenberg haben in ihrem 2.-Liga-Match vom Samstag einen wichtigen Erfolg errungen. Dank dem 7:5-Heimsieg rücken sie auf den fünften Tabellenplatz vor.
Miriam Küpper
So sehen Sieger aus: Die Rangers freuen sich über den 7:5-Treffer von Marco Kobler. (Bild: Miriam Küpper)

So sehen Sieger aus: Die Rangers freuen sich über den 7:5-Treffer von Marco Kobler. (Bild: Miriam Küpper)

Die Rangers Grabs-Werdenberg und der UH Appenzell begegneten sich am Samstag auf Augenhöhe. Besonders im ersten Drittel war dank schnellen Kontertreffern beider Teams kein Favorit abzusehen. Ging ein Team in Führung, folgte das andere schnell mit dem Anschlusstreffer. Das erste Tor fiel in der fünften Minute: Andreas Tischhauser sah die Lücke und schoss den Ball präzise am gegnerischen Goalie vorbei zum 1:0 ins Tor. Die Antwort der Appenzeller liess jedoch nicht lang auf sich warten: Durch einen Passfehler der Grabser kamen sie zum 1:1-Ausgleich.

So ging es bis zum 3:3 – auf Seiten der Grabser abermals von Andreas Tischhauser und von Lukas Vetsch erzielt – und der ersten Drittelpause weiter. Trotz einiger Fehler, die jeweils ein Gegentor kosteten, war Captain Hans Sturzenegger mit der Leistung seines Teams im ersten Drittel zufrieden: «Wir haben sehr stark gespielt – aber es musste noch mehr kommen.»

Trotz grosser Bemühungen nur eine 5:4-Führung

Der neugefundene Kampfgeist im zweiten Drittel zeigte sich bei den Rangers deutlich: Die Offensive machte ständig Druck und zwang Appenzell so, Fehler zu machen oder Fouls zu begehen. Diese Fouls brachten den Grabsern zwei Powerplay-Phasen ein, welche schliesslich die 4:3-Führung ermöglichen. Trotzdem hielt diese nicht lange: Wegen eines Passfehlers seitens der Rangers sowie einer zu langsamen Konterabwehr gelang dem Gast Unterzahl der Ausgleichstreffer. «Solch gravierende Fehler dürfen eigentlich nur einmal in Saison passieren; bei uns gibt es sie leider drei bis vier Mal pro Spiel», gibt Captain Sturzenegger zerknirscht zu.

An ihm war es, diesen Fehler wieder auszubügeln. Nach einer präzisen Hereingabe vom Doppeltorschützen Andreas Tischhauser erhöhte Sturzenegger auf 5:4. Die Rangers wirkten daraufhin beschwingt und warfen all ihr Offensivtalent in die Waagschale. Zwar fand das Spiel nun fast ausschliesslich in der gegnerischen Hälfte statt, doch den Rangers wollte trotzdem kein Treffer mehr gelingen. «Wir müssen taktisch besser werden und unsere Laufwege korrigieren, damit wir mehr Abschlüsse aufs Tor bringen können», so die Analyse von Sturzenegger.

In Schlussminuten das Spiel entschieden

Nach einem wahren Kräftemessen im letzten Drittel, bei dem Grabs ständig die Überhand zu halten schien, wurde es kurz vor Abpfiff noch einmal spannend. Zwei Minuten vor Schluss glich Appenzell zum 5:5 aus. Unter dem lautstarken Anfeuern der heimischen Fans bauten die Grabser kurz darauf einen Angriff auf, der im 6:5 durch Hans Sturzenegger mündete. «Ich habe mich sicher am Ball gefühlt. Ich glaube, ich habe meine Sache gut gemacht», so der Teamcaptain bescheiden. Die Appenzeller tauschten ihren Torhüter gegen einen Spieler, um in der letzten Minute noch ein Tor zu erzwingen. Der Schuss ging nach hinten los: Wenige Sekunden vor dem Spielende gelang Marco Kobler mit einem Schuss ins leere Tor der Siegestreffer zum 7:5.

«Die drei Punkte sind sehr wichtig, da sich nach dieser Runde die Tabelle etwas gespalten hat. Entweder hat eine Mannschaft über oder unter zehn Punkten; das ist ein richtiger Trennstrich in der Tabelle», erklärt Sturzenegger. Für die nächsten Spiele gilt es für ihn, weniger Fehler zu machen. Falls aber doch welche vorkommen, «sollten wir härter mit uns ins Gericht gehen. Schliesslich wollen wir doch etwas erreichen!»

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