Mit Dance-Pop die Streaming Portale erobern: Melser Sängerin Sary bringt neuen Song auf den Markt

Am 11. September veröffentlicht die Melserin Sarina Oesch unter ihrem Künstlernamen Sary ihre neue Single «Kid» auf den gängigen Streaming-Portalen. Zwei weitere Songs werden in den nächsten Wochen folgen.

Armando Bianco
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Dance-Pop ist ihre Leidenschaft: Sängerin Sary aus Mels.

Dance-Pop ist ihre Leidenschaft: Sängerin Sary aus Mels.

Bild: PD

Mit knapp drei Minuten Länge ist «Kid» radiotauglich und auf das Muster vieler Spotify-User getrimmt. Der bassbetonte und peppige Dance-Pop-Song erzählt von kindlicher Unbeschwertheit, vom Hinfallen, Aufstehen und dem Erreichen persönlicher Ziele.

Der Refrain ist groovig, die Songstruktur von Produzent Daniel Volpe geschickt aufgebaut und mit einem dominanten, energiegeladenen Mittelteil, wie sie selbst sagt. Daniel Volpe ist ein Songwriter, der immerzu auf der Suche nach einer hitlastigen, perfekten Melodie, die den Hörer emotional anspricht.

Von Kelly Family und Britney Spears beeinflusst

Wie viele Mädchen träumte Sary bereits in ihrer Kindheit davon, Sängerin zu werden. Die ersten Schritte hat sie bereits im Kindesalter zusammen mit ihrer Schwester gemacht. «Unseren ersten Auftritt hatten wir an der Hochzeit meiner Cousine», blickt sie im Gespräch mit einem Schmunzeln zurück. Grossen musikalischen Einfluss auf die 31-jährige Melserin hatte damals der Sound von The Kelly Family, später hat sie die Liebe zu Dance-Songs durch den US-Star Britney Spears entdeckt, welche sie noch heute bewundert.

Mit 16 Jahren hat Sary erstmals drei Songs unter der Regie von Produzent und House-DJ Mike Candys aufgenommen. «Mit der beruflichen Ausbildung und dem Erwachsenwerden hat sie den Fokus auf andere Dinge im Leben gelegt, «doch die Musik ist nie aus meinem Kopf gerückt».

Klicks auf Youtube und Follower auf Instagram

So hat sie sich vor zwei Jahren entschieden, ihre grosse Leidenschaft wieder ins Zentrum zu stellen. «So habe ich ein Demotape in einem Tonstudio aufgenommen und dieses an Ray Watts geschickt». Der Österreicher ist in der Branche quasi ein Erfolgsgarant, produzierte bis heute über 1000 Songs und ist Inhaber der Plattenfirma Watts Music. Sein Feedback war überaus positiv, wie die Melser Musikerin sagt.

Auf Youtube und Spotify erreichte sie bis anhin fast eine Million Klicks bzw. Streams, ein respektabler Wert. Ihr bislang letzter Song «Kaleidoscope» schaffte es sogar in die iTunes-Charts. Auftritte im TV und bei diversen Radiostationen im deutschsprachigen Raum folgten. Ihr offizieller Instagram-Account zählt rund 14000 Followers.

Einees der grossen Vorbilder von Sarina Oesch ist der US-Star Brittney Spears

Einees der grossen Vorbilder von Sarina Oesch ist der US-Star Brittney Spears

Bild: PD

Mit «Kid» möglichst viele Streams sammeln

«Mit meinem kürzlichen Wechsel zu Produzent Daniel Volpe habe ich angefangen, selbst Texte zu schreiben und bei der Komposition mitzuwirken, was mich vielseitiger macht und weiterbringt. «‹Kid› ist sozusagen mein eigenes Baby. Das motiviert mich enorm.» Englisch singt sie, weil sie den internationalen Erfolg anstreben will. Ob nach den zwei noch geplanten Singles ein komplettes Album erarbeitet wird, steht derzeit noch in den Sternen.

«Zuerst will ich mit ‹Kid› ein Ausrufezeichen setzen und möglichst viele Streams sammeln.»

Eine eigentliche Karriereplanung verfolgt Sary aber nicht, «ich möchte es Schritt für Schritt angehen und Begeisterung entfachen». Sie ist sich dabei durchaus bewusst, dass sie viel Zeit und Energie in die Promotion stecken muss.

«Grösster Unterstützer und schärfster Kritiker»

Melodien fallen ihr spontan ein, oft auch, wenn sie gar nicht danach sucht. Auf ihrem Computer gibt es zahlreiche Songschnipsel, die es vielleicht einmal als fertig produzierter Song enden. Ob ein solcher Potenzial hat, berät sie oft in ihrem engsten familiären Umfeld und Freundeskreis. «Mein grösster Unterstützer und schärfster Kritiker zugleich ist mein Mann», sagt die aufgestellte Sängerin im Gespräch mit einem erfrischenden Lachen.