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Missglückte Schiess-Weltmeisterschaften für Christoph Dürr

Die Titelkämpfe in Changwon (Südkorea) muss Christoph Dürr rasch abhaken. Dem Gamser lief es überhaupt nicht rund, Klassierungen in der oberen Tabellenhälfte blieben aus.
Robert Kucera
Der Gamser Sportschütze Christoph Dürr kam an der WM in Südkorea nicht auf Touren. (Bild: Robert Kucera)

Der Gamser Sportschütze Christoph Dürr kam an der WM in Südkorea nicht auf Touren. (Bild: Robert Kucera)

Mittlerweile ist der Sportschütze Christoph Dürr wieder in seinem neuen Zuhause in Magglingen. Der Gamser hat keine gemischten Gefühle, wenn er auf die Weltmeisterschaften in Changwon zurückblickt, sie sind eindeutig: «Ich bin nicht zufrieden, wie es ausgegangen ist.» Die Niederlage im Dreistellungs-Wettkampf (Gewehr 50 Meter Liegend, Kniend, Stehend) wurmt besonders. Er erreichte in der Vorqualifikation seiner Gruppe nur Platz 49 (gesamt: Rang 77) mit 1157 Punkten und schied ungewohnt früh aus. «Das ist ärgerlich, weil es eigentlich jene Disziplin ist, die mir am besten liegt», sagt der 22-Jährige. Im Liegend-Bewerb belegte er mit 620,5 erzielten Punkten Rang 45.

Mit dem Team reichte es mit diesen Resultaten zu Rang 13 (Dreistellung) und 20 (Liegend). Mit dem Luftgewehr über die 10-Meter-Distanz erreichte er im Mixed-Wettkampf zusammen mit Petra Lustenberger Rang 33, zum Gesamtergebnis von 830,1 Punkten steuerte er 415,2 bei.

Zwei Patzer – schon geht es 20 Plätze retour

In der WM-Analyse thematisiert Christoph Dürr besonders die Disziplin Kniend im Dreistellungs-Wettkampf. «381 Punkte – das sind zehn zu wenig», hält er fest. Von den Probeschüssen an fand der Werdenberger nie den gewohnten Rhythmus. Den eingehandelten Rückstand, so Dürr, könne man auf dem hohen Niveau einer WM nie mehr einholen. Dass er es eigentlich drauf hat, bewies Dürr im Liegend-Wettkampf. Zweimal erzielt er eine 104,3 – doch zwei Serien wiesen einen Patzer auf, beide endeten mit 102,5 Punkten. Pro Serie, so rechnet der Sportschütze aus, habe er hier mindestens einen Zähler liegen gelassen. Was im ausgeglichenem Teilnehmerfeld sofort Platz 45 statt 26 zur Folge hat. «Mir fehlt noch die Sicherheit und die Konstanz», kommentiert Dürr den anspruchsvollen Wettkampf bei schwierigen Windbedingungen. Hier hat er einen Nachteil zur erfahreneren Konkurrenz. Diese hat die Automatismen im Griff und kann sich «nur» noch auf Wind und Ziel konzentrieren. Christoph Dürr muss sich nach wie vor um jede Kleinigkeit bei der Anwendung der richtigen Technik kümmern. Eine Sache der Erfahrung – wie der Gamser meint. «Ich will weiter kommen, werde trainieren und Wettkämpfe bestreiten», lässt er sich nicht entmutigen.

Ein Jetlag mit üblen Folgen

Viel Lehrgeld bezahlte Dürr aber im Einzel-Bewerb Luftgewehr. Denn diesen verpasste er. In der Nacht vor dem Wettkampf litt er unter Schlafstörungen, der Jetlag schlug erbarmungslos zu. «Ich ging früh, um 22 Uhr, schlafen. Doch um circa 0.30 Uhr war ich wieder hellwach und fand bis nach 4 Uhr morgens keinen Schlaf», erinnert sich Dürr, der dann doch noch einnickte. Doch da Tiefschlaf und das Klingeln des Weckers nun zur selben Zeit stattfanden, verschlief er prompt den Wettkampf. Schlimmer noch: Dem Schweizer Trainerteam fiel sein Fehlen erst am Austragungsort auf, obschon eine Anwesenheitskontrolle noch vor dem Einstieg in den Shuttlebus hätte erfolgen müssen.

«Nach der WM müssen wir die Zusammenarbeit mit den Trainern anschauen. Es sind Anpassungen nötig», so Dürr. Auch in einem anderen Fall habe die Zusammenarbeit nicht gepasst. Im Kniend-Bewerb war es der Nati-Trainer, der ein Time-out angeordnet hat. Dürr, bereits in Sorge wegen der Einhaltung des Zeit-Limits des Schiessens, verlor abermals Zeit.

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