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Produktion des Melser Mineralwassers «Piz Sardona» hat begonnen

Die junge Firma, die sich vergangenen Winter als neue Nutzerin der Melser Castelsquelle vorstellte, hat die Produktion des Mineralwassers «Piz Sardona» vor kurzem aufnehmen können.
Hans Bärtsch
Geschäftsführer Malte Mack mit dem Premiumprodukt «Piz Sardona». (Bild: Hans Bärtsch)

Geschäftsführer Malte Mack mit dem Premiumprodukt «Piz Sardona». (Bild: Hans Bärtsch)

Als grösste Detailhändlerin der Schweiz hat die Migros «Aus der Region, für die Region» 1999 kreiert. Inzwischen macht die Migros mit diesem Label schweizweit fast eine Milliarde Umsatz. Vor allem aber ist «Aus der Region, für die Region» – nicht nur im Detailhandel – zum eigentlichen Gebot der Stunde geworden. Mit dem Umkehrtrend zur Globalisierung sind heute wieder vermehrt regionale Produkte und Dienstleistungen gefragt.

«Aus der Region, für die Region» lässt sich auch auf die Geschäftsphilosophie der Mineralquellen Mels AG münzen. Die Produkte der einzigen konzessionierten Mineralquelle im Kanton St. Gallen, der Castelsquelle, sollen nämlich in erster Linie in der Region Abnehmer finden. Die Erstbetreiber der Quelle hatten mit ihrem «Heidi-Wasser» noch Japan als Zielmarkt im Visier – sie scheiterten grandios. Auch mehrere Nachfolgefirmen hatten kein Glück mit der Melser Quelle, waren ihre Pläne doch viel zu hochtrabend. Nun werden kleinere – realistischere – Brötchen gebacken.

Die Produktion läuft wieder.

Die Produktion läuft wieder.

Hervorragendes Wasser

Nachdem das «St. Galler Wasser» seit Mai abgefüllt wird, ist es jetzt auch mit dem «Piz Sardona» so weit. Dieses «Premium-Mineralwasser», wie es Malte Mack, Geschäftsführer der Mineralquellen Mels AG, nennt, speist sich aus erwähnter Castelsquelle. Das Wasser daraus bezeichnet Mack aufgrund seines Mineraliengehalts und anderer Qualitätskriterien als «hervorragend». Er möchte deshalb einen Beitrag leisten zur regionalen Wertschöpfung – und zum touristischen Angebot im Sarganserland und Umgebung. Gerade auch im Tourismus werde die Nähe gesucht, das Regionale, Lokale. Die Produkte aus der Melser Mineralwasser-Produktion würden ideal dazu passen. Zumal auch der Name nicht von ungefähr kommt: «Piz Sardona» nimmt den Ball des Unesco-Welterbes Tektonikarena Sardona auf – dies ist das Herkunftsgebiet des natürlichen Mineralwassers, unbeeinträchtigt von Landwirtschaft oder Industrie.

Preislich nicht (ab-)gehoben

Einer der Zielmärkte für das «Piz Sardona» ist die gehobene Gastronomie. Wobei es preislich alles andere denn (ab-)gehoben ist; es liegt sogar etwas unter den Preisen für bekannte Bündner Mineralwässer (Valser, Passugger). Der Vertrieb erfolgt über Getränkehändler, die den sogenannten Ho-Re-Ca-Kanal bedienen (Hotels, Restaurants, Catering).

Das Akquirieren von Kunden hat bei der Mineralquellen Mels AG im Moment erste Priorität, nachdem sich die Produktion des «Piz Sardona» aus technischen Gründen verzögerte und das Unternehmen damit den vergangenen, sehr trockenen, ergo durstigen Sommer verpasste. Geschäftsführer Mack blickt nun aber nach vorne, stolz auf das schlüssige, nachhaltige Businesskonzept des Start-ups (so gibt es das «Piz Sardona» nur in Mehrwegflaschen).

Im November will die Mineralquellen Mels AG einen Tag der offenen Tür durchführen, um sich der Bevölkerung zu präsentieren. Danach soll es nach dem Meilenstein-Prinzip Schritt für Schritt weitergehen. Geplant ist auch ein Rampenverkauf für die regionale Bevölkerung.

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