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Military in Weite: Interessante Aufgaben für Reiter

Am kommenden Wochenende findet auf der Cholau in Weite das Military-Reitturnier statt.
Auch Einheimische sind am Start, wie hier Bettina Schlegel. (Bild: Corinne Hanselmann)

Auch Einheimische sind am Start, wie hier Bettina Schlegel. (Bild: Corinne Hanselmann)

(ch/pd) Seit rund 60 Jahren gibt es die Vielseitigkeitsprüfungen auf der Cholau. Alle zwei Jahre reisen die Vielseitigkeitsreiterinnen und -reiter von weit her in Werdenberg, um am Anlass des Reitvereins (RV) Werdenberg teilzunehmen. Vielseitigkeitsprüfungen bestehen aus den Disziplinen Dressur, Springen und Geländeritt. Alles muss zusammenpassen, damit ein Reiter mit seinem Pferd ein gutes Resultat erreicht.

Die Plätze, auf denen Vielseitigkeitsprüfungen durchgeführt werden, sind in der Schweiz selten geworden. Die Gründe dafür sind der grosse Aufwand und das Fehlen von geeignetem Gelände.
In Weite gibt es beides noch: ein herrliches Gelände und eine Gruppe treuer Anhänger der Vielseitigkeitsreiterei. So werden die Zuschauer auf der Cholau am Samstag und Sonntag einmal mehr Spezialisten dieser anspruchsvollen Reitsportdisziplin aus der halben Schweiz in Aktion sehen. Der Eintritt ist frei.

Der Bau der Hindernisse begann bereits im Sommer

Der Aufwand, um die Geländestrecke vorzubereiten, ist recht gross, wie OK-Präsident Paul Schlegel sagt. Weil im Herbst bis kurz vor dem Anlass das Vieh auf der Cholau weidet, beginnen die Arbeiten schon im Sommer. Im Gegensatz zu anderen Military-Anlässen in der Schweiz, wo vielfach mobile, kistenartige Hindernisse auf einer Wiese aufgestellt werden, baut das OK von Weite diese noch in herkömmlicher Art, indem Löcher gebohrt und mit Baumstämmen und sonstigem Holz massiv gebaut wird.

«Zudem versuchen wir, den Reitern interessante Aufgaben zu stellen. Sodass sie ein wenig studieren müssen, wie sie diese am besten anreiten sollen»,

sagt der OK-Präsident. In den letzten Tagen vor dem Anlass stehen nun Arbeiten wie Bodenpflege und Abschlussarbeiten an den Hindernissen an. «Wir überprüfen, ob die Hindernisse stabil und pferdefreundlich sind», so Schlegel. Manchmal könne die Sicherheit mit kleinen Anpassungen noch erhöht werden.

Am Samstag beginnt das Turnier mit zwei Jump-Green-Einsteigerprüfungen ab 9.30 Uhr. Dann folgen Vollprüfungen der Stufen B1 und B2, die auch über Gräben und Wälle führen und natürlich ins Wasser. Die Dressurprüfungen werden ab 9 Uhr geritten, das Springen ab 13 Uhr und die Geländeritte ab 13.30 Uhr. Auch einige Einheimische werden in den Prüfungen am Samstag an den Start gehen, beispielsweise die 14-jährige Juniorin Sina Schett aus Weite.

RV Werdenberg gewann vor zwei Jahren auf heimischem Boden

Höhepunkt der Veranstaltung bildet die OKV-Vereinsmeisterschaft, die am Sonntag stattfindet. Etwa 30 Vereine aus der ganzen Ostschweiz werden ihre Viererequipen in den Disziplinen Dressur, Springen und Geländeritt an den Start schicken. Auch eine Equipe des organisierenden Reitvereins Werdenberg wird teilnehmen – und hegt Ambitionen: Denn vor zwei Jahren konnte man die OKV-Vereinsmeisterschaft auf heimischem Boden gewinnen.

Für den RV Werdenberg werden voraussichtlich Martina Guntli, Bettina Schlegel, Renate Berner und Eleonore Ospelt an den Start gehen. Die Dressur beginnt am Sonntag um 9 Uhr, die Geländeritte um 11 Uhr und das entscheidende Springen um 14 Uhr.

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