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Michael Hilti erhält in Vaduz einen Preis für sein Lebenswerk

Kaum einer prägte die jüngere liechtensteinische Wirtschaftsgeschichte so wie Michael Hilti. Nun wurde er ausgezeichnet.
Der für sein Lebenswerk ausgezeichnete Michael Hilti (zweiter von links) mit seiner Frau Caroline, Tochter Michèle und ihrem Mann Lorenz Frey-Hilti.Bild: Daniel Schwendener

Der für sein Lebenswerk ausgezeichnete Michael Hilti (zweiter von links) mit seiner Frau Caroline, Tochter Michèle und ihrem Mann Lorenz Frey-Hilti.Bild: Daniel Schwendener

Wenn ein Liechtensteiner in einem fernen Land durch die Stadt spaziere, erinnere er sich spätestens beim Vorbeispazieren an einer Baustelle beim Anblick einer roten Bohrmaschine an Liechtenstein. «Und dann denk ich immer: Auch das sind wir, das kommt aus Liechtenstein…», erklärte Regierungschef-Stellvertreter Daniel Risch in seiner Laudatio. Kurz zuvor war Michael Hilti am Dienstag beim Wirtschaftswunder 2019 im Vaduzersaal unter einer langen Ovation mit dem Preis für sein Lebenswerk ausgezeichnet worden. Ausgewählt wurde Hilti von einer eigens dafür eingesetzten Jury.

Der 73-Jährige nutzte die Gelegenheit, einen Dank an seine Frau auszusprechen. Zudem hat er den restlichen Unternehmern im Land Ratschläge mitgebracht. So soll man immer Leute unter sich haben, die besser sind als man selbst. «Sonst wird es langweilig und man lernt nichts.» Der zweite Tipp von Michael Hilti: «Nehmen Sie sich selbst nicht so wichtig. Wir sind alle ersetzbar.» Und nicht zuletzt benötige es immer eine unternehmerische Unruhe. Nur mit ihr gelinge es Unternehmen, Dinge immer besser zu machen.

Einer, der sich nicht gerne in den Mittelpunkt stellt

Michael Hilti ist heute Ehrenpräsident des Hilti-Verwaltungsrates, Trustee des Martin-Hilti-Familien-Trusts, Präsident der Hilti-Family-Foundation Liechtenstein, Mitglied des Stiftungsrates der Hilti-Foundation sowie Präsident der Hilti-Art-Foundation. Trotzdem sind öffentlichen Auftritte und Interviews rar. «Du, lieber Michael, stellst Dich selbst nur ungern in den Mittelpunkt», erklärte dann auch Laudator Risch. «Lieber im Verborgenen blühen, als in der Sonne vertrocknen – ein Zitat von Dir, das Deinem Umfeld immer wieder zu Ohren kommt und nach dem Du selbst lebst.»

Organisationen und Projekte unterstützt

Neben der Weiterentwicklung der Hilti-Gruppe zu einem der erfolgreichsten Familienunternehmen der Region hat Michael Hilti nicht nur innerhalb des Unternehmens Grosses bewirkt. Ihm lag auch immer die Weiterentwicklung der ganzen Region am Herzen, weshalb er verschiedene Organisationen und Projekte grosszügig förderte. So war er sieben Jahre lang Präsident der Liechtensteinischen Industrie- und Handelskammer, hat sich beim Aufbau des Forschungs- und Innovationszentrum Rheintal, kurz RhySearch, engagiert oder ist seit Jahren ein Unterstützer der Universitäten in St.Gallen und Liechtenstein. Ausserdem war er am Aufbau der International School in Buchs wesentlich beteiligt. (ags)

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