Wartau
Der neue Stolz der Ortsgemeinde ist ein zwölf Tonnen schwerer Forstschlepper

In Azmoos nahm der Forstbetrieb der Ortsgemeinde Wartau sein neues Rückefahrzeug in Empfang. 435000 Franken kostet die Maschine.

Pascal Aggeler
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Der neue HSM 805 HD, ein Rückefahrzeug mit Kran der modernsten Generation, ist der neue Stolz der Ortsgemeinde Wartau.

Der neue HSM 805 HD, ein Rückefahrzeug mit Kran der modernsten Generation, ist der neue Stolz der Ortsgemeinde Wartau.

Bilder: Heini Schwendener

Freudentag am Mittwoch für die Ortsgemeinde Wartau: Auf dem Gelände ihres Holzwerkhofs in Azmoos konnten Mitarbeitende das neuen Rückefahrzeug mit Kran, einen HSM 805HD in Empfang nehmen. Dies wurde in kleinem Rahmen und unter Einhaltung der Corona-Sicherheitsbestimmungen «gefeiert». Kurze Ansprachen hielten der Betriebsleiter Ernst Vetsch und der Watauer Ortsgemeindepräsident Paul Schlegel.

Das Fahrzeug stellt einen Meilenstein für die Ortsgemeinde dar, zumal es das erste Neufahrzeug in dieser Grössenordnung ist, das die Ortsgemeinde je beschafft hat. Auch ist es eine kostspielige Investition, beträgt der Preis des Fahrzeugs doch stattliche 435000 Franken.

Das alte Fahrzeug muss ausgemustert werden

Wie Paul Schlegel und Ernst Vetsch ausführten, sei die Neuanschaffung ein nötiger Schritt gewesen. Die Reparaturanfälligkeit des alten Fahrzeuges habe nämlich markant zugenommen.

Ernst Vetsch, Revierförster und Betriebsleiter, freut sich, dass das alte Rückefahrzeug im Hintergrund durch eine topmoderne Maschine ersetzt werden konnte.

Ernst Vetsch, Revierförster und Betriebsleiter, freut sich, dass das alte Rückefahrzeug im Hintergrund durch eine topmoderne Maschine ersetzt werden konnte.

Im Vorfeld wurden auch Alternativen zur Neuanschaffung geprüft. Doch die Bemühungen blieben mithin erfolglos. Deshalb wurde vor rund einem Jahr ein Kreditantrag zur Neuanschaffung des Rückefahrzeugs in der Höhe von 450000 Franken gestellt. Bei der Urnenabstimmung wurden rund 460 Stimmen abgegeben, wobei der Antrag mit einer klaren Mehrheit von 400 Ja angenommen wurde. Ganz zur Freude der Antragsteller. Regionalförster und Betriebsleiter Ernst Vetsch ist sehr glücklich und stolz über die Neuanschaffung. Er deutet das Resultat der Abstimmung und die grosse Investition als «ein Bekenntnis zu unserer Forstwirtschaft.»

Grosse Freude bei den Forstmaschinenführern

Mit ihm teilen auch seine Mitarbeiter die Freude. Speziell gross ist sie bei den Forstmaschinenführern Matthias Kühne und Florian Giger. Denn sie werden in Zukunft mit dem neuen Fahrzeug unterwegs sein und dessen vielfältigen Möglichkeiten anwenden. Vorab haben die beiden einen Vorkurs absolviert, welcher vom Händler des Fahrzeuges angeboten wurde. So sind sie optimal vorbereitet, um in Zukunft die neue, moderne Maschine zu bedienen.

Florian Giger (links) und Matthias Kühne, die beiden Forstmaschinenführer, freuen sich über die Neuanschaffung der Ortsgemeinde.

Florian Giger (links) und Matthias Kühne, die beiden Forstmaschinenführer, freuen sich über die Neuanschaffung der Ortsgemeinde.

Das Rückfahrzeug folgt seinem Vorgänger des gleichen Herstellers, das bei der Ortsgemeinde Wartau nun ausgemustert wird. Der HSM 805HD ist gemäss Paul Schlegel etwa ähnlich ausgestattet. Er meinte: «Wir sind nun gut ausgerüstet für die nächsten Jahre.»

Der neue Stolz der Orts- gemeinde ist ein Allrounder

Das rund zwölf Tonnen schwere Forstfahrzeug ist technisch auf dem neusten Stand und erfüllt höhere Sicherheitsstandards als der alte Forstschlepper. Eingesetzt wird der neue Stolz der Ortsgemeinde Wartau vor allem bei der Holzernte. Er ist aber so vorbereitet, dass er mit kleinem Aufwand nach- oder umgerüstet werden kann, um auch für andere Aufgaben eingesetzt zu werden, so etwa zum Schneiden von Waldrändern mit einer grossen Heckenschere.

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