Buchs/Chur
Mehr Power für die queere Community in der Region

Der Verein Sozialwerk.LGBT+ ist für queere Menschen in Graubünden und der Ostschweiz aktiv. Nun wird das Team mit einem zusätzlichen Mitarbeitenden ausgebaut.

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Elia Deplazes, neuer Mitarbeitender Sozialwerk.LGBT+.

Elia Deplazes, neuer Mitarbeitender Sozialwerk.LGBT+.

Bild: PD

(pd) «Die Nachfrage unserer Angebote ist mit ehrenamtlich tätigen Menschen kaum mehr zu bewältigen», teilt Holger Niggemann, geschäftsführende Person des Vereins, mit. Am 1. August wird das Team deshalb durch einen weiteren Mitarbeitenden, Elia Deplazes aus Liechtenstein, verstärkt, heisst es in einer Medienmitteilung.

«Wir sind überaus froh, mit Elia Deplazes einen sehr kompetenten und aufgeschlossenen Mitarbeitenden gewonnen zu haben. Sein Wissen im Bereich Transidentität und Transgeschlechtlichkeit wird die Kompetenz unseres Vereins weiter stärken und noch mehr Möglichkeiten für beste Beratung schaffen», so Björn Niggemann, Vorstand des Vereins. «Ich wünsche mir für die LGBTIAQ+-Community endlich Gleichberechtigung. Durch meine Transidentität habe ich Erfahrungen und Wissen, welches Menschen helfen kann, die noch in ihrer Selbstfindung stecken», so Elia Deplazes.

«Für die Zukunft wünsche ich mir mehr Aufklärung, mehr Verständnis und eine Gesellschaft, die über den Tellerrand hinaussieht.»

«Ich bin überzeugt, mit meiner Motivation viel dazu beitragen zu können und Menschen aus Graubünden und der Ostschweiz zu unterstützen.»

Stammtisch in Buchs.

Stammtisch in Buchs.

PD

Dass es wichtig ist, das Team weiter aufzubauen, zeige sich auch anhand der Zahlen von Menschen, die die Angebote des Sozialwerk.LGBT+ nutzen. Diese steigen seit Öffnung der Anlaufstelle Treff.LGBT+, dem queeren Jugendzentrum in Chur, im Januar 2021 konsequent, schreibt der Verein weiter.

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