Pfadi Alvier: Mayatempel und Spanferkel im Auffahrtslager

Die Pfadiabteilung Alvier genoss bei sommerlichem Wetter ein ereignisreiches Auffahrtslager beim Lagerplatz Planastein oberhalb von Sevelen.

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Das Küchenteam erörtert eloquent, ob es schon Zeit ist, sich gütlich zu tun. (Bild: PD)

Das Küchenteam erörtert eloquent, ob es schon Zeit ist, sich gütlich zu tun. (Bild: PD)

(pd) In heiterer Stimmung und bei bestem Wetter brachen am Freitagvormittag 27 junge und motivierte Teilnehmer der Pfadi Alvier im Buchser Rietli auf zur gemeinsamen Wanderung zum Lagerplatz im Planastein oberhalb Sevelen, um dort das verlängerte Wochenende in der Natur zu verbringen. Nach kurzem Marsch fanden sie sich auf Höhe Sevelen bei einem Grillplatz ein, um Zmittag zu essen und später eine Olympiade mit verschiedenen Posten zu absolvieren.

Als die Truppe am späten Nachmittag erschöpft beim Lager, das die Leiter bereits in den Tagen zuvor aufgebaut hatten, eintrudelte, galt es erst einmal, die Zelte zu beziehen. Nach den wohlverdienten Älplermagronen und dem darauffolgenden weniger beliebten Abwasch hatten die Kinder noch einmal Gelegenheit, sich bei einer Runde Blachenvolleyball auszutoben. Erschöpft und voller Vorfreude auf den Samstag schlüpften sie schliesslich in ihre Schlafsäcke.

Aufträge erfüllen und nach Herzenslust toben

In den nächsten Morgen starteten die mehr oder weniger ausgeruhten Pfadis mit einem kurzen und knackigen Morgensport, der zum Zweck hatte, dass auch die Schlafmützen von den Morgenstunden profitieren konnten. Nach dem Zmorgen ging es weiter mit einem kleinen Atelier. Passend zum Motto des Lagers wurden Mayatempel aus Holz gebastelt, die man sich später ans Pfadihemd hängen konnte. Am Nachmittag stand ein Geländespiel auf dem Programm. Mit verschiedenen Währungen, die sich die Kinder bei den Leitern verdienen konnten, mussten sie sich auf einer Karte den Weg freikaufen. Voller Tatendrang wuselten die Pfadis im Wald umher, erfüllten Aufträge und tobten, was das Zeug hielt.

Ein weiterer Höhepunkt stand jedoch noch bevor, denn seit dem Vormittag schmorte im Küchenzelt ein Spanferkel und wartete darauf, von den hungrigen Lagerleuten gegessen zu werden. Mit vollem Bauch versammelte sich am Abend das gesamte Lager inklusive Besucher um ein grosses Lagerfeuer und liess den gelungenen Tag mit Singsong und Schoggibananen ausklingen.

Am Sonntag wartete nun noch der Abbau. Bereits früh am Morgen begannen die Leiter und älteren Pfader damit, Zelte abzubrechen und Material auf einen Lieferwagen zu hieven. Die jüngeren Teilnehmer vertrieben sich die Zeit mit fetzeln und spielen. Mittags traten dann alle die Rückreise an. Nach einem äusserst erlebnisreichen und in jeder Hinsicht erfolgreichen Wochenende wurden die müden und zufriedenen Pfadfinder in Buchs wieder von ihren Eltern in Empfang genommen.