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Mapit - eine Internetseite der Wanderwege ist nun im Internet öffentlich zugänglich

Der Verein St. Galler Wanderwege hielt seine Generalversammlung in Sargans ab. Neu ist eine Seite online öffentlich zugänglich, auf der die Wanderchefs die Arbeitseinsätze planen können.
Leo Coray
Regierungsrat Marc Mächler, Präsidentin Imelda Stadler und Kassier Willi Haag sind rundum zufrieden. (Bild: PD)

Regierungsrat Marc Mächler, Präsidentin Imelda Stadler und Kassier Willi Haag sind rundum zufrieden. (Bild: PD)

Zwar dient das Internet-Programm www.mapit.ch hauptsächlich vereinsinternen Zwecken, wie Präsidentin Imelda Stadler (Lütisburg) an der 56. Generalversammlung des Vereins St. Galler Wanderwege vom Samstagnachmittag in der Aula der Kantonsschule Sargans vor 155 Mitgliedern und Gästen sagte. So können die Chefs der Wanderregionen damit Arbeitseinsätze planen oder Änderungen am Wanderwegnetz vornehmen. Einige Funktionen sind aber auch öffentlich zugänglich, beispielsweise Karten des gesamten Wanderwegnetzes sowie die Standorte der Wegweiser, von denen mit einem Klick ein Foto hochgeladen werden kann. Darauf sind beispielsweise die Marschzeiten ersichtlich.

Dem Jahresbericht der Präsidentin war zu entnehmen, dass der Mitgliederbestand im letzten Jahr um 99 auf 3873 Personen stieg. Knapp 3600 davon sind Gönnermitglieder und rund 150 Aktivmitglieder, die am Berichtsjahr rund 6000 freiwillige Arbeitsstunden geleistet hatten, hauptsächlich im Bereich Signalisation der Wanderwege. Ferner wurden 57 Halbtages-, Tages- und Mehrtageswanderungen organisiert, an denen 1571 Teilnehmende zu verzeichnen waren. An der Versammlung wurde Geschäftsführer Viktor Styger (St. Gallen) geehrt, der die Geschäftsstelle in St. Gallen seit 15 Jahren leitet.

Das Internetprojekt war günstiger als budgetiert

Die von Finanzchef Willi Haag (Wittenbach) präsentierte Erfolgsrechnung 2018 schloss bei Einnahmen von rund 667000 Franken und einem Aufwand von 652000 Franken mit einem Gewinn von 15300 Franken ab. Wie er mitteilte, kostete das Internetprojekt Mapit nur 33000 Franken, 7000 Franken weniger als budgetiert. Das Budget 2019 rechnet bei einem Umsatz von 719000 Franken mit einem Gewinn 7800 Franken. Laut Willi Haag fällt der Aufwand für den Einkauf eines Mehrjahresbedarfs an Markiermaterial und von Wegweisern mit total 150000 Franken am meisten ins Gewicht.

Der St. Galler Regierungsrat und Bauchef Marc Mächler wies in seiner Grussbotschaft darauf hin, dass Wandern die beliebteste Freizeitbeschäftigung der Schweizer Bevölkerung ist. Dabei sei die Freiwilligenarbeit des Vereins St. Galler Wanderwege in den Bereichen Signalisation und Erhalt der Wanderwege von grosser Bedeutung. Ebenso wichtig sei, dass der Verein Hand biete, um den Konflikt zwischen Wanderern und Velofahrern auf Wanderwegen zu entschärfen.
Der Sarganser Gemeindepräsident Jörg Tanner sagte, Sargans als zweitwichtigster Verkehrsknoten im Kanton sei ein hervorragender Ausgangspunkt für viele Wanderungen im Sarganserland. Weiter wies er darauf hin, dass die von den Römern angelegte alte Schollbergstrasse zwischen Sargans und Trübbach in den letzten Jahren für 420000 Franken saniert wurde und nun als Wanderweg genutzt werden kann.

Das Wanderwegnetz ist über 4000 Kilometer lang

Der Verein St. Galler Wanderwege ist für Planung, Schaffung, Ausbau, Markierung und Kontrolle des 4400 Kilometer langen Wanderwegnetzes mit 3300 Wegweisern im Kanton St. Gallen verantwortlich. Dies besorgt der Verein im Auftrag des Kantons, mit dem eine Leistungsvereinbarung besteht, und der Gemeinden, welche die Unterhaltskosten übernehmen. Ferner werden Wanderungen organisiert und von 17 ausgebildeten Wanderleitern geführt sowie Wanderkarten und Wanderbücher herausgegeben.

Die Region Sarganserland-Werdenberg wird im siebenköpfigen Vorstand von Mirjam Maag (Flumserberg, Wanderchefin) vertreten. Regionenchefs sind Stefan Baumgartner (Vilters), Willi Marthy (Heiligkreuz) und Paul Knupp (Gams). Als Wanderleiter tätig sind Angela Ammann (Oberterzen), Hansjörg Giger (Wangs), Martin Gabathuler (Buchs) sowie Mirjam Maag und Paul Knupp.

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