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Luca Wilhelmi rettet für den Squashclub Grabs einen Punkt

Gegen den starken Gegner aus Uster erreicht Grabs ein 2:2, stand aber lange Zeit am Rande einer Niederlage.
Robert Kucera
Luca Wilhelmi vom Squashclub Grabs (links) wandelte gegen Miguel Mathis vom Squashclub Uster zum zweiten Mal in dieser Saison einen 0:2-Satzrückstand in einen 3:2-Sieg um. (Bild: Robert Kucera)

Luca Wilhelmi vom Squashclub Grabs (links) wandelte gegen Miguel Mathis vom Squashclub Uster zum zweiten Mal in dieser Saison einen 0:2-Satzrückstand in einen 3:2-Sieg um. (Bild: Robert Kucera)

Das Team aus Uster geht als moralischer Sieger aus dem NLA-Meisterschaftsspiel gegen Grabs. Am Ende lautete das Schlussergebnis zwar 2:2, doch durch die grössere Anzahl gewonnener Sätze sicherten sich die Zürcher den Zusatzpunkt. Dem Werdenberger Team bleibt
immerhin ein Zähler.

Nach dem letzten Ballwechsel der Partie durfte man auf Grabser Seite von einem gewonnenen Punkt sprechen – Uster hat dagegen einen verloren. Denn für sie lag der 3:1-Sieg lange Zeit in der Luft.

Weniger Fehler und die richtige Länge gefunden

Seinen grossen Auftritt hatte Luca Wilhelmi. Als er in den Court stieg, hiess es 1:1. Einen etwas überraschenden Sieg realisierte Rudi Rohrmüller gegen die Nummer vier der Schweiz, Robin Gadola. Simon Draxler, der kurzfristig Simon Vaclahovsky ersetzte, hielt gegen Joel Siewerdt phasenweise gut mit. Zu mehr als einem Satzgewinn reichte es jedoch nicht.

Da Luca Wilhelmi im Ranking einige Positionen vor Miguel Mathis platziert ist, durfte man im Grabser Lager sogar auf mehr als einen Punkt hoffen. Doch rasch machte sich aber Ernüchterung in der Squashanlage Grabs breit. Denn nach zwei gespielten Sätzen lagen sowohl Valentin Rapp als auch Luca Wilhelmi mit 0:2 zurück. Es drohte gar die Niederlage.

Während Rapp gegen Rui Soares nichts mehr ausrichten konnte, drehte Wilhelmi auf. «Ich habe weniger Fehler gemacht und den Ball besser nach hinten gespielt», erklärt er seinen Aufschwung ab dem 3. Satz. Mit der richtigen Länge seiner Bälle zwang er den Gegner zu mehr Laufarbeit und folglich zu Fehlern.

Seine spielerische und mentale Stärke stellte dann Luca Wilhelmi im fünften Satz unter Beweis, als er einen 3:6-Rückstand mit vier direkten Punkten konterte und danach die Führung nicht mehr abgab.

Leiden für das Team bis zum letzten Punkt

«Ein 0:2 aufholen ist anstrengend», sagt Wilhelmi nach der Partie. Doch er hat Übung darin. Bereits im ersten Meisterschaftsspiel der Saison machte er aus einem 0:2 ein 3:2. «Das kann auch mal nicht gut gehen», ist er sich der Situation bewusst.

«Ich habe das Gefühl, es geht zurzeit nicht anders. Ich muss erst mal ins Spiel finden»,

so Wilhelmi, der aufgrund seines Studiums in Zürich kaum zum Trainieren kommt. Doch er sorgte in extremis für den Grabser Punktgewinn. «Ich bin froh, dass ich dem Team etwas gebracht habe», so Wilhelmi. Für ihn ist es wichtig, dass man nicht nur als Einzelspieler im Court leidet, sondern für die ganze Crew. «Es motiviert einen, für ein Team zu spielen.»

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