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Lippuner EMT: Mit positiven Referenzen in die Topliga

Die Entwicklung bei der Auslastung und beim Auftragsbestand zeigt bei der Lippuner EMT (Energie- und Metallbautechnik) seit Jahren aufwärts. Es sind mehrere «Bausteine», die das Familienunternehmen aus dem Werdenberg im hart umkämpften Gebäudetechnik-Markt wettbewerbsfähig machen.
Bild Inselspital)Thomas Schwizer
Der Grossauftrag für die Lüftungs- und Klimaanlagen des Neubaus Inselspital Bern ist ein weiterer Meilenstein für die Lippuner EMT. (Bild: Insespital)

Der Grossauftrag für die Lüftungs- und Klimaanlagen des Neubaus Inselspital Bern ist ein weiterer Meilenstein für die Lippuner EMT. (Bild: Insespital)

Aktuell arbeitet die Lippuner Energie- und Metallbautechnik AG (EMT) an mehreren Grossprojekten mit einem Auftragsvolumen von über 100 Millionen Franken. Das Unternehmen ist heute ein schweizweit anerkannter Spezialist für komplette und komplexe Gebäudetechnik-Lösungen in allen Bereichen. In den vergangenen zwei Jahren wurden ihm mehrere Grossaufträge in den boomenden Branchen Gesundheit und Wissenschaft (Health and Science) anvertraut, die ein Auftragsvolumen von rund 66 Millionen Franken umfassen.

Ein Rundgang durch die ausgedehnten Räumlichkeiten der Lippuner EMT zeigt das breite Leistungsspektrum des Grabser Familienunternehmens. Am Computer werden mit modernster Technik und viel Knowhow Lösungen entwickelt. In der eigenen Grosswerkstatt werden Metalle für die verschiedensten Aufträge bearbeitet. Die grosse Produktionsmaschine für Lüftungskanäle wird bald durch eine neue ersetzt.

Zufriedene Schlüsselkunden als Türöffner

Vieles in der Produktion ist aber Handarbeit, denn hohes handwerkliches Können ist im Gebäudetechnikbereich sehr wichtig. Handarbeit ist aber auch angesagt, weil die Aufträge vielfach sehr individuell sind – je nach den Wünschen und Ansprüchen der Architekten und Planer.

Martin Sulser, Geschäftsführer: "Referenzen sind für das Akquirieren von Grossaufträgen sehr wichtig."

Diese zu erfüllen und passende Lösungen umzusetzen ist eine Stärke der Lippuner EMT. Das bestätigen ihr grosse Schlüsselkunden. «Referenzen sind für das Akquirieren von Grossaufträgen sehr wichtig», wissen Geschäftsführer Martin Sulser und sein Stellvertreter Marco Valentinuzzi.

Messe Basel als wegweisender Meilenstein

So hatte der 33-Millionen-Auftrag für die gesamte Haustechnik der Messe Basel eine Türöffner-Funktion für Grossaufträge anderer Kunden. 2009 begann die Planung für dieses Projekt, 2012 und 2013 wurde es realisiert – mit der Gebäudetechnik made in Grabs. Den Auftrag für die Messe Basel bezeichnet Marco Valentinuzzi als Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens.

Sulser und Valentinuzzi schildern es als sehr anspruchsvoll, die Haustechnik eines so grossen Gebäudes inklusive der kompletten Steuerung zu realisieren – aber auch spannend. Offensichtlich haben die Projektverantwortlichen und die Mitarbeiter des Grabser Unternehmens in Basel sehr gute Arbeit geleistet. Denn die Verantwortlichen für den Messe-Neubau stellten und stellen der Lippuner EMT ausgezeichnete Referenzen aus.

Weitere Grossprojekte folgen, auch aus speziellen Branchen

Die positive Folge davon: Im hart umkämpften Gebäudetechnik-Markt, in dem zunehmend Grosskonzerne mit Firmenzukäufen auftreten, hat die Lippuner EMT seither mehrere Aufträge für weitere Grossprojekte an Land gezogen. Und zwar nicht primär wegen des Preises, sondern vor allem dank der guten Referenzen und anderer Stärken, führen Martin Sulser und Marco Valentinuzzi aus.

Qualität und Effizienz, Zu­verlässigkeit und Leistungsfähigkeit nennt Sulser als Erfolgsrezepte, mit denen das Unternehmen auch in neuen (Nischen-)Märkten erfolgreich Fuss fassen konnte. Für mehrere Topprojekte wie den Baubereich 12 des Inselspitals Bern hat es den Zuschlag erhalten. Im Medizinal- und Gesundheitsbereich sind die Ansprüche an die Hygiene (Reinraum, Funktionalität) eine Herausforderung. Hier sind Speziallösungen gefragt.

Auch bei Zentren für Wissenschaft und Forschung wie dem dem GLC Forschungsgebäude der ETH Zürich erhielt das Grabser Familienunternehmen den Zuschlag. Auch hier sind hohe Anforderungen von den zukünftigen Nutzern zu erfüllen.

Effizient, modern und optimiert

Als Pluspunkt für die Lippuner EMT nennt Martin Sulser, dass das Unternehmen die gesamte Dienstleistungspalette im Bereich Gebäudetechnik selbst erbringen kann – von der Planung über die Produktion und die In­stallation bis zum Betriebsunterhalt. «Solche Aufträge sind uns am liebsten, denn da können wir unser Know-how voll einbringen», sagt der Geschäftsführer.

Die Lippuner EMT habe auch mit der Planung und dem Bau des eigenen Gewerbeparks in Grabs wertvolle Praxiserfahrungen gesammelt. Er soll mehr Energie produzieren als seine Nutzer verbrauchen. Im Rahmen des ZKB-Nachhaltigkeitspreises wurde dieses Engagement mit dem 2. Rang belohnt. Bauherren könnten nun im Bereich Energieoptimierung von diesen Erfahrungen profitieren, sagt Martin Sulser. Er nennt Stichworte wie die Steuerung mit optimaler, fehlerfreier Funktion, Wartungen, Feinregulierung und optimierter Energieverbrauch.

Auf den Erfolgen ausruhen kommt für die Lippuner EMT nicht in Frage. «Fit bleiben für die Zukunft», lautet für Martin Sulser und Marco Valentinuzzi das Unternehmens-Motto. BIM, Lean Construction, CAFM, Vorfertigungen, Automatisation, Cloudlösungen und die Optimierung des Materialverbrauchs: all dies sei für das Unternehmen selbstverständlich.

Auch beim Neubau von Stadler Rail an Bord

Doch die Lippuner EMT ist nicht nur im Bereich Health and Science tätig. So darf es die komplette Gebäudetechnik für den Neubau der Stadler Rail in St. Margrethen planen und ausführen.

Neben den grossen Gesamtprojekten betreut das Unternehmen aber auch sehr gerne kleinere Objekte und führt Sanierungen aus, so Sulser. Bei der Komplettsanierung des Hotels Hof Weissbad konnte das Grabser Unternehmen mit selbst entwickelten Speziallösungen die Zeit für die Auftragsausführung bedeutend verkürzen.

Zu den rund 360 Mitarbeitern der Lippuner EMT kommen wegen der zahlreichen Grossaufträge aktuell rund 150 temporäre Mitarbeiter, viele davon aus der Arbeitsregion Basel, Zürich und Bern. Ein grosser Teil von ihnen habe schon für die Lippuner EMT gearbeitet, weshalb man deren Fähigkeiten kenne, sagt Marco Valentinuzzi. Um den Fachkräfte-Nachwuchs für die Zukunft sicherzustellen, bildet die Lippuner EMT in Grabs rund 40 Lernende in verschiedenen Berufen aus.

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