Liechtenstein
Im Fürstentum wird gelockert: Veranstaltungen bis 25 Personen erlaubt

Trotz Lockerungen schätzt die Regierung Liechtensteins die Situation als fragil ein. Besonders wegen der Mutationen, die sich schneller verbreiten. Restaurants, Bars, Clubs und Casinos bleiben geschlossen.

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Regierungsrat Mauro Pedrazzin gibt die neusten Lockerungen bekannt.

Regierungsrat Mauro Pedrazzin gibt die neusten Lockerungen bekannt.

Bild: PD

(wo) Die Regierung des Fürstentums Liechtenstein hat am Dienstag in einer Medienkonferenz mitgeteilt, dass ab 29. März Veranstaltungen im Freien mit bis zu 25 Personen zulässig sein sollen.

Kulturveranstaltungen sind bis zu dieser Personenanzahl erlaubt,
allerdings gilt weiterhin das Verbot der Abgabe von Speisen und Getränken bei Veranstaltungen sowie eine Maskentragpflicht. Veranstaltungen im Familien- und Freundeskreis bleiben weiterhin auf zehn Personen beschränkt. Dies gilt auch im Freien.

Ausbau der Teststrategie auf Kosten des Landes

In Liechtenstein übernimmt das Land bislang die Laborkosten für Covid-19-Tests, wenn es sich um Tests aufgrund einer amtsärztlichen Anordnung oder um Tests in den Alters- und Pflegeheimen handelt. Zudem wurden die Laborkosten für die Schultestungen zwischen den Sommer- und Herbstferien 2020 übernommen. Auch die Kosten für die Probenentnahme in der Drive-Through-Anlage in der Marktplatzgarage in Vaduz übernimmt das Land zur Gänze.

Ab Ende März 2021 werden sämtliche Kosten (Probenentnahme- und Laborkosten) für Testungen symptomatischer sowie asymptomatischer Personen, die in Liechtenstein krankenversichert sind, übernommen. Es entfällt die Kostenbeteiligung und das Land erstattet den Krankenkassen die entsprechenden Kosten. Für Personen, die in der Schweiz krankenversichert sind, läuft die Abrechnung über die Schweizer Krankenkassen mit dem dortigen Modell. Für Personen, die weder in Liechtenstein noch in der Schweiz krankenversichert sind, erfolgt die Rechnungsstellung weiterhin direkt an die getestete Person.