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Leader Grabs wurde hart gefordert

Erstmals in dieser Saison traf Grabs auf einen Gegner, der auf Augenhöhe war. Das NLA-Spiel gegen den SC Sihltal endete 2:2, die Werdenberger sicherten sich den Zusatzpunkt durch mehr gewonnene Sätze.
Wichtige Teamstütze: Simon Vaclahovsky gewann auch sein drittes NLA-Spiel in dieser Saison. (Bild: Robert Kucera)

Wichtige Teamstütze: Simon Vaclahovsky gewann auch sein drittes NLA-Spiel in dieser Saison. (Bild: Robert Kucera)

Hauchdünn hat Grabs Platz eins in der NLA-Meisterschaft ver- teidigen können. Gegner Sihltal forderte den Werdenberger alles ab, es resultierte der erste Punktverlust der Saison. Doch da sich Grabs den Zusatzpunkt gesichert hat (8:6 Sätze), ziert man weiterhin die Ranglistenspitze vor den punktgleichen Panthers aus Kriens, die wie Grabs 16:4 Matches gewonnen haben. Beide Mannschaften haben ausserdem 52 Sätze gewonnen – den Unterschied macht letztlich ein Satz aus, den die Grabser weniger verloren haben.

Wichtiger als Platz eins in der Zwischenrangliste ist aber das Zeichen, das man gegenüber Schweizer Meister Sihltal gesetzt hat. Auf den Positionen drei und vier war Grabs wesentlich stärker besetzt. Yannick Wilhelmi und Simon Vaclahovsky wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und feierten beide den dritten Sieg im dritten Meisterschaftsspiel in dieser Saison. Dass ihre Spiele mit 3:0 ausgingen, war sehr wichtig.

Rudi Rohrmüller gelingt im dritten Satz ein Exploit

Entschieden wurde die Partie aber auf den ersten Positionen. Der erstmals für Grabs antretende Daryl Selby luchste der Schweizer Nummer eins Nicolas Müller ebenso einen Satz ab, wie Rudi Rohrmüller der Schweizer Nummer zwei, Dimitri Steinmann. Müller und Selby lieferten sich ein heisses Duell im Court. Das Match war von einer Qualität, die es in der Schweiz nicht alle Tage zu sehen gibt. «Beide Spieler waren am Schluss stehend K.o.», berichtet der Grabser Teamcaptain Elisabeth Lamprecht. Sie merkt aber an, dass Selby aus Qatar ans Spiel reiste und nach sieben Stunden Flugzeit direkt den Court betrat.

Eine Überraschung gelang Rudi Rohrmüller. «Niemand hätte gedacht, dass er einen Satz gewinnen kann», staunt selbst Lamprecht. «Er hat sehr gut gespielt, das war eine wahnsinnig gute Leistung. Ich habe ihn noch nie so gut spielen gesehen», ist der Teamcaptain voll des Lobes. Es spricht für den Deutschen in Grabser Diensten, dass er nach zweimal 3:11 nicht den Kopf hängen liess, fokussiert blieb und prompt den dritten Satz für sich entschied.

Konzentriert und ballsicher agierte Yannick Wilhelmi. Sein Gegner Andreas Dietzsch kämpfte zwar verbissen um jeden Punkt, leistete viel Laufarbeit – doch am Ende war es meist Wilhelmi, der den Punkt machte. Startschwierigkeiten bekundete dagegen Vaclahovsky. Mit 1:7 lag er im ersten Satz zurück, ehe er sich eindrücklich zurückkämpfte und seinen Gegner im Anschluss klar dominierte. (wo)

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