Ein Punkt zu wenig: Christoph Dürr verpasst Final am Eidgenössischen Schützenfest knapp

Mit sechs neuen Schützenkönigen ist das Eidgenössische Schützenfest Luzern kürzlich zu Ende gegangen. Für die Finals der besten Acht konnte sich in keiner Kategorie ein lokaler Sportschütze qualifizieren.

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Wenig fehlte zum Finalplatz: Christoph Dürr aus Gams.

Wenig fehlte zum Finalplatz: Christoph Dürr aus Gams.

Bild: Enrico Friedemann

Am dichtesten dran war Christoph Dürr aus Gams in der Sparte Gewehr 50 m Dreistellung. Er beendete den Wettkampf als einer von sechs Teilnehmern mit 580 Punkten auf Platz elf und verpasste den Final nur um die geringere Anzahl innere Zehner. Mit einem Punkt mehr hätte der 25-jährige Dürr den Qualifikationswettkampf auf dem achten und somit letzten Finalplatz abgeschlossen.

Vier Werdenberger haben am Eidgenössischen Schützenfest Plätze in der oberen Tabellenhälfte erreicht. In der Kategorie 300 m Gewehr Feld A klassierte sich der Buchser Mario Scherrer auf Rang 15 mit 278 Punkten. Zum Finaleinzug fehlten vier Zähler. Hinter ihm reihten sich Jan Kressig aus Haag (Rang 23, 276 Punkte) und René Kaiser aus Grabs (Rang 25, 275 Punkte) ein. Marina Mathis (Schützengesellschaft Buchs-Räfis) erreichte in der Kategorie Gewehr 300 m Feld E Rang 17 mit 276 Punkten. Zum Finalplatz fehlten ihr nur drei Zähler.

Im Mannschaftsbewerb Eidgenössischer Ständematch, in welchem man seinen Kanton vertritt, durfte Christoph Dürr einen Erfolg verbuchen. In der Kategorie Gewehr 50 m Dreistellung schoss er das drittbeste Ergebnis (588 Punkte) aller Teilnehmer und gewann mit dem Team St. Gallen. Jan Kressig und Roger Lenherr (Gams) erreichten mit St. Gallen Rang sechs in der Sparte 300 m Standardgewehr Zweistellung. Kressig erzielte 566 Punkte, Lenherr 554 Zähler