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Laut Bruno Damann hat Wartau bei Ökoprojekten eine «Vorbildfunktion»

Das jüngste ökologische Aufwertungsprojekt im Wartauer Gebiet Höwise ist abgeschlossen und erntet höchstes Lob seitens der Kantonsregierung. Ein Projektziel lautet, die Gewässerläufe wieder fischgängig zu machen.
Heini Schwendener
Gemeindepräsident Beat Tinner (links) und Regierungsrat Bruno Damann öffnen den Schieber für den Wassereinlass vom Mühlbach in die aufgewerteten Gewässerläufe Höwisen. (Bilder: Heini Schwendener)

Gemeindepräsident Beat Tinner (links) und Regierungsrat Bruno Damann öffnen den Schieber für den Wassereinlass vom Mühlbach in die aufgewerteten Gewässerläufe Höwisen. (Bilder: Heini Schwendener)

Im Raum Höwisen, wo die Fischzuchtanlage mit seinem Restaurant bis in die 1970er-Jahre ein Anziehungspunkt war, sind Rechen, Schwellen, Querbauwerke und Ufermauern beseitigt oder anders gestaltet worden, um den Fischaufstieg wieder zu gewährleisten. Die Hoffnung der Projektverantwortlichen und aller Beteiligten ist es, dass nach diesen Revitalisierungsarbeiten Äschen, Forellen, Groppen und Elritze die Gewässerläufe der Höwisen wieder beleben und neue Laichplätze finden.
Nicht nur die Fische können von dieser ökologischen Aufwertung profitieren, sondern auch Insekten, Amphibien, Vögel, Wassertiere und die Flora. Die Heuwiese ist aber auch ein beliebter Naherholungsraum der Menschen aus der Region.

Projektleiter Patrick Rissi (Rissi + Partner AG) führte die Gäste zu den aufgewerteten Gewässerläufen.

Projektleiter Patrick Rissi (Rissi + Partner AG) führte die Gäste zu den aufgewerteten Gewässerläufen.

Am Freitag fand der offizielle Wassereinlass in die Gewässerläufe und ehemaligen Fischzuchtbecken statt. Andreas Düring vom kantonalen Amt für Wasser und Energie ist überzeugt, dass auch dieses Revitalisierungsprojekt zu einem Besuchermagnet wird. Der Wartauer Ortsgemeindepräsident Paul Schlegel ist gleicher Meinung und er freut sich, dass trotz dieser Revitalisierung noch immer einige kulturhistorische Zeugnisse der ehemaligen Fischzuchtanlage erhalten bleiben.

Die vielen Beteiligten fanden schnell eine Lösung

Projektleiter Patrick Rissi (Rissi + Partner AG) und Urs Weber (Ökobüro Hugentobler) erläuterten die Bedeutung und den Ablauf des Projekts. Auf einer Gewässerlänge von knapp einem Kilometer wurden rund 2000 Kubikmeter Erdmaterial verschoben und Uferbereiche auf einer Fläche von etwa 6200 Quadratmetern neu modelliert. Patrick Rissi zeigte sich erfreut, wie gut und problemlos die Zusammenarbeit aller Anspruchsgruppen war – der Fischerei, Ökologie, Waldwirtschaft, Forstwirtschaft, Landwirtschaft, Bodenschutz, Wasserbau, Grundeigentümer, Anstösser, Pächter, Erholungssuchende.

Das Resultat überzeugt, wie gestern allenthalben zu vernehmen war. Insbesondere dürften die Verantwortlichen und die Gemeinde das Lob aus regierungsrätlichem Mund freuen. Bruno Damann sagte: «Mir bleibt nur, allen Beteiligten ein Kränzchen zu winden und zu gratulieren», um darauf gleich noch einen draufzusetzen:

«Die Gemeinde Wartau nimmt mit ihren ökologischen Projekten eine Vorbildfunktion ein.»

Dieses Lob freute den Wartauer Gemeindepräsidenten Beat Tinner ebenso wie die Tatsache, dass die erwarteten Gesamtkosten von rund 425000 Franken etwa 100000 Franken unter dem Kostenvoranschlag liegen.

Grosszügige Unterstützung von allen Seiten

«Ein grosser Teil davon kann mit Unterstützungsbeiträgen gedeckt werden», so Beat Tinner. Insbesondere erwähnte er die Kantons- und Bundesbeiträge, den Naturmade Star-Fonds des EWZ, die Stiftung Fürstlicher Kommerzienrat Guido Feger sowie die Ortsgemeinde Wartau

Der Wartauer Gemeindepräsident Beat Tinner bedankte sich bei allen Beteiligten für ihren Einsatz und für die tadellose Zusammenarbeit:

«Die Aufwertung der Gewässerläufe Höwisen konnte nur so rasch realisiert werden, weil alle am gleichen Strick gezogen haben.».

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