Landwirtschaftsschule in Salez: Der Neubau wird am Montag bezogen

Das zeitliche Ziel und die Kosten werden eingehalten: Der Neubau der Landwirtschaftsschule des Landwirtschaftlichen Zentrums St.Gallen in Salez kann am kommenden Montag, 22.Oktober, in Betrieb genommen werden.

Thomas Schwizer
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«Wir freuen uns riesig», sagt Zentrumsleiter Markus Hobi zum Bezug des Neubaus der Landwirtschaftsschule (Bild). (Bild: Corinne Hanselmann)

«Wir freuen uns riesig», sagt Zentrumsleiter Markus Hobi zum Bezug des Neubaus der Landwirtschaftsschule (Bild). (Bild: Corinne Hanselmann)

«Der Neubau ist insgesamt im Zeitplan, der Bezug wird wie geplant im Herbst 2018 möglich.» Diese Ankündigung machte das federführende Hochbauamt des Kantons St. Gallen schon Anfang dieses Jahres. Seither hielten die Beteiligten die zeitlichen Vorgaben offensichtlich ein.

Damit ist das bereits beim Spatenstich genannte Ziel der Inbetriebnahme im Herbst erreicht worden, obwohl die Holzbaute betreffend der Vorgaben für die Nachhaltigkeit für die Projektleitung eine Herausforderung bildete.

Nutzer freuen sich auf eine zeitgemässe Infrastruktur

«Am 22.Oktober wird der Neubau in Betrieb genommen», bestätigt nun Claudia Eugster von der Abteilung Kommunikation im kantonalen Baudepartement. Am kommenden Montag könnten bereits sämtliche Räumlichkeiten im Holzbau bezogen werden, also die neuen Unterrichtsräume und die Mensa ebenso wie die Übernachtungsmöglichkeiten für Lernende und Kursteilnehmer sowie die Abwartswohnung. Mit zusätzlichen Gruppenräumen, der Schulküche, einem Hauswirtschaftsraum und einer Aula steht nun an der Landwirtschaftsschule wieder eine zeitgemässe Infrastruktur für Angebote in der Aus- und Weiterbildung zur Verfügung.

Der Leiter des Landwirtschaftlichen Zentrums St.Gallen, Markus Hobi, drückt aus Sicht der Nutzer die «riesige Freude» über die neuen Räumlichkeiten aus: «Wir sind sehr froh, den Neubau beziehen zu können, weil die bisherige Anlage den Anforderungen seit einigen Jahren nicht mehr genügt.»

Auch bezüglich der Kosten auf Kurs

Der Kostenrahmen für den Ersatzneubau könne «aus heutiger Sicht» eingehalten werden, stellt Claudia Eugster auf Anfrage fest. Die vollständige Baukostenabrechnung wird jedoch erst nach dem Abschluss aller Arbeiten vorliegen. Die St. Galler Stimmberechtigten haben im September 2014 dafür 32 Millionen Franken bewilligt. 31,3 Millionen waren für den Ersatzneubau veranschlagt. 700000 Franken sind für den Abbruch des ältesten Gebäudeteiles der bisherigen Anlage und für Sanierungsarbeiten am weiter genutzten Verwaltungstrakt reserviert.

Nach dem Einzug in den Neubau wird umgehend mit dem Rückbau des Personalgebäudes begonnen. Anschliessend erfolgt ab Mitte November der Teilabbruch der alten Schule, erklärt die Sprecherin des Baudepartements. Im Januar 2019 wird jener Teil des Altbaus saniert, der weiter genutzt wird. Die Sanierungsarbeiten werden gemäss Markus Hobi nur gering sein: eine neue Fassade bei der Abbruchstelle, eine Anpassung der Sanitäranlage und der Einbau eines Treppenlifts. Die Büros sind bereits früher schrittweise den neuen Anforderungen angepasst worden. Weil geplant sei, den Verwaltungstrakt ab circa 2025 mit einem neuen Trakt zu ergänzen, wären grössere Sanierungsarbeiten nicht sinnvoll, ergänzt er.

Der Neubau in Salez hat Signalcharakter

Für den Neubau Landwirtschaftliches Zentrum St. Gallen in Salez hat der Kanton St. Gallen Vorgaben gemacht, die für die Verantwortlichen eine Herausforderung waren und die sie in jeder Bauphase forderten.
Thomas Schwizer