Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Landespolizei ermittelt wegen Cybermobbing - und betont: «Das Internet ist kein rechtsfreier Raum»

Die Liechtensteinische Landespolizei ermittelt aktuell gegen einen Jugendlichen, der einen anderen Jugendlichen in den Sozialen Medien bedroht hat. Das hat sie am Freitagmorgen mitgeteilt. Sie weist Jugendliche ausdrücklich darauf hin, dass auch in der vermeintlichen Anonymität des Internets die rechtlichen Regeln einzuhalten sind.
Nötigung, Drohung oder Erpressung im Internet oder über Soziale Medien wird von der Polizei von Amtes wegen in jedem Fall verfolgt. (Bild Martin Rütschi/Keystone)

Nötigung, Drohung oder Erpressung im Internet oder über Soziale Medien wird von der Polizei von Amtes wegen in jedem Fall verfolgt. (Bild Martin Rütschi/Keystone)

(wo) Unter Cybermobbing versteht man das absichtliche Beleidigen, Bedrohen, Blossstellen oder Belästigen anderer durch Internet- oder Mobiltelefondienste über einen längeren Zeitraum.

«Mit dem Einzug neuer Medien haben sich solche Tatbestände zunehmend in das Internet verlagert und sind auch unter dem Begriff Cybermobbing bekannt.» (Landespolizei)

Die überwiegende Mehrheit der Jugendlichen hat heute Zugang zum Internet. Sie hätten es mit dem Smartphones «quasi in der Hosentasche» und sind damit tagtäglich den Gefahren und Herausforderungen des Internets ausgesetzt, schreibt die Landespolizei. Sie betont: «Cybermobbing ist eine solche Gefahr.«

Gesetze gelten auch im Internet und in Sozialen Medien

Die Landespolizei betont ausdrücklich, dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist. «Die Gesetze, die im wahren Leben gelten, gelten demzufolge auch im Internet.» Leider würden viele Jugendliche diesen Grundsatz vergessen und sich vor dem Hintergrund der vermeintlichen Anonymität im Internet nicht so verhalten, wie sie dies im wahren Leben tun würden.

Falls Cybermobbing in einem konkreten Fall mit einer Nötigung, einer Drohung oder einer Erpressung einhergeht, dann gilt:

«Die entsprechenden Taten werden von der Polizei von Amtes wegen verfolgt, sobald sie Kenntnis davon hat.»

Denn diese Delikte sind sogenannte Offizialdelikte. «Dies geschieht völlig unabhängig davon, ob das Opfer die strafrechtliche Verfolgung des Täters will oder eben nicht», betont die Landespolizei in ihrer Mitteilung.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.