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Kupferdiebe demontieren in Salez Erdungskabel der SBB

Seit anfangs Juni hat eine unbekannte Täterschaft von mehreren Fahrleitungsmasten am Bahnübergang an der Hofstrasse Erdseile aus Kupfer gestohlen. Es entstand ein beträchtlicher Sachschaden, wie die Kantonspolizei mitteilt.
Solche Erdungskabel wurden abmontiert. (Bild: Kapo AG)

Solche Erdungskabel wurden abmontiert. (Bild: Kapo AG)

(jn) Die Täterschaft machte sich an verschiedenen Fahrleitungsmasten und Kabelverteilern entlang der Bahngleise zu schaffen. Dies sei ein gefährliches Unterfangen, erklärte Kapo-Mediensprecher Bertrand Hug auf Anfrage. Einerseits wegen des Zugverkehrs, andererseits wegen des Stroms.

Zwar stünden die Erdungskabel selbst nicht unter Strom, erklärte SBB-Mediensprecher Reto Schärli. Beim Abmontieren dieser Kabel begebe man sich aber in die Nähe der mit 15 000 Volt Spannung führenden Leitungen. Diese müsse man nicht direkt berühren, um einen elektrischen Schlag zu erleiden. Allein die Nähe zur Leitung kann einen sogenannten Lichtbogen auslösen. Schärli warnt:

«Es besteht absolute Lebensgefahr.»

Die Täterschaft entfernte Erdseile aus Kupfer in einer Gesamtlänge von über 40 Metern. Im Vergleich zum relativ geringen Deliktsbetrag von wenigen hundert Franken ist der Sachschaden von rund 10 000 Franken erheblich.

«Gebrauchte Kupferleitungen sind nicht viel Geld wert», erklärte Hug weiter. Dennoch stelle die Polizei in letzter Zeit wieder mehr Kupferdiebstähle fest. Was die Gründe dafür sind, konnte Hug nicht erklären.

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