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Kunstvolle Erlebnisse bietet die Galerie L33 in Grabs

Zwölf Künstler aus der Schweiz stellen ihre Werke noch bis am 28. September in der Galerie L33 in Grabs aus. Die Vielfalt der Werke überzeugt die Besucher.
Heidy Beyeler
Eine abwechslungsreiche Ausstellung in der Galerie L33: Neun von zwölf Künstler sitzen auf dem Bänkli, das sich unter der Bildergalerie von Ruth Roth, Klingnau, geradezu für eine Aufnahme anbot. (Bild: Heidy Beyeler)

Eine abwechslungsreiche Ausstellung in der Galerie L33: Neun von zwölf Künstler sitzen auf dem Bänkli, das sich unter der Bildergalerie von Ruth Roth, Klingnau, geradezu für eine Aufnahme anbot. (Bild: Heidy Beyeler)

Mit dieser Ausstellung wird gezeigt, dass Kunst vielfältiger Genres auf unterschiedliche Interessen stosst. Auffällig sind bei der aktuellen Ausstellung die harmonisch ausgewählten Werke. Sie passen gut zusammen. Es gibt keine exaltierten Ausreisser. Es sind einfühlsame Expressionen, welche beruhigende Empfindungen beim Betrachter auslösen. Beim Rundgang durch die Ausstellungen können Besuchende 70 bis 80 Werke auf sich wirken, einwirken und ihren Empfindungen freien Lauf lassen.

Darunter sind auch regionale Künstler, die es in der Galerie L33 (wieder) zu entdecken gilt: Barbara Zogg-Tanner, Grabs, zeigt mit ihrer Ausdruckskraft, wie mit Farben Einflüsse auf die innere Befindlichkeit wirken können. Moreno Schio aus Sevelen ist hauptberuflich Steinbildhauer. Will sagen, er hat das Handwerk gelernt. Dazu gehört aber nicht nur das Handwerk. Die Kreativität findet bei ihm im alltäglichen Wirken eine Rolle statt, wie Besucher der Ausstellung erkennen können. Sandro Montonato ist in der Region mit den bekannten Skulpturen aus seiner Werkstatt bekannt. Dazu sagt er: «Ein Körper wächst Schicht um Schicht. Erhaben und stolz; ruhig und still – um geboren zu sein.»

Der einzige Weg führte zur Künstlerin

Johanna Schneider ist den Kunstinteressierten im Werdenberg nicht unbekannt. Sie ist wahrlich die Einzige, die sich mit ihren Werken etwas abhebt von den anderen Ausstellern. Ruth Roth aus Klingnau AG scheint während ihres gestalterischen Lebens viele Bereiche der Malerei beschritten zu haben. Mit ihren kleinformatigen Bildern begeisterte sie das Vernissage-Publikum.

Irene Bertschinger kam auf besondere Einflüsse zur Kunst. 1967 kam sie in Winterthur zur Welt. Heute lebt sie in Gais. Aufgewachsen ist sie in Chile, Ecuador, Japan und in der Schweiz. Während mehr als 30 Jahren erlebte sie verschiedenste Kulturen – auch in arabischen Ländern und in Indien. «Bis zum 33. Lebensjahr musste ich Kultur, Sprache und Gepflogenheiten von mehreren Kontinenten in mein Leben integrieren. Um dieser Mammutaufgabe gerecht zu werden, blieb mir nichts anderes übrig als Künstlerin zu werden.» Eine beeindruckende Lebensgeschichte, die einen besonderen Lebensweg aufzeigt.

Die Ausstellung in der Galerie L33 verführt mit dem Titel «Videmus» Besucher durch die Ausstellung zu schreiten – im Wissen der Bedeutung «Videmus»: «Wir sehen, wir verstehen, wir erfahren, wir begreifen, wir betrachten, wir erkennen, etc».

Ausstellung «Videmus» bis 28. September in der Galerie L33, Werdenberg; Dienstag bis Freitag 13.30 bis 18.30 Uhr, samstags 10 bis 16 Uhr. Finissage am 28. September 14 bis 17 Uhr.

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