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Kunsthandwerk-Aktion der Lignum Holzkette mit einheimischem Holz

Am Anfang waren es drei Föhren, am Schluss dann die Darstellung von drei Personen, die mit St. Galler Holz zu tun haben – so vielseitig ist der einheimische Rohstoff.
Dominik Hollenstein stellte drei Persönlichkeiten der St. Galler Holz- und Forstwirtschaft dar: hier Katharina Lehmann. (Bild: PD)

Dominik Hollenstein stellte drei Persönlichkeiten der St. Galler Holz- und Forstwirtschaft dar: hier Katharina Lehmann. (Bild: PD)

Wer nachhaltig und klug baut, der verwendet Holz. Damit hat Holz mit Köpfchen zu tun. Das ist einer der Gründe, warum der Interessensverband Lignum Holzkette St. Gallen regelmässig Persönlichkeiten, die sich um das Holz verdient gemacht haben, mit dem Preis «St. Galler Holzchopf» auszeichnet.

Wahl fiel auf Katharina Lehmann, Thomas Ammann und Jörg Abderhalden

Um Köpfe und um Persönlichkeiten geht es auch bei der jüngsten Aktion des Verbandes. Holzbildhauer Dominik Hollenstein wurde beauftragt, drei Persönlichkeiten, die in enger Verbindung mit der St. Galler Holz- und Waldwirtschaft stehen, darzustellen. Die Wahl fiel auf Katharina Lehmann (Gossau), Thomas Ammann (Rüthi) und Jörg Abderhalden (Nesslau). Sie sind nicht nur bekannt, sondern haben täglich mit St. Galler Holz zu tun.

Katharina Lehmann führt seit 23 Jahren die Blumer-Lehmann AG, eine der führendsten und grössten Holzbauunternehmungen der Ostschweiz. Nationalrat Thomas Ammann steht dem Waldwirtschaftsverband St. Gallen-Liechtenstein als Präsident vor. Der mehrfache Schwingerkönig Jörg Abderhalden ist in seinem Hauptberuf Schreinermeister und Geschäftsführer einer Holzmanufaktur.

Zweieinhalb Tage Arbeit pro Statue

Im Rahmen der Immomesse St. Gallen, wo das Publikum dem Bildhauer direkt über die Schultern schauen konnte, wurde mit den Werken begonnen. Dominik Hollenstein setzt auf eine klare Formensprache. In traditioneller Wiese arbeitet er die Köpfe aus dem Holz heraus. Das Eigenleben des Holzes nimmt er bewusst in Kauf. Unregelmässigkeiten stören nicht – im Gegenteil. Als Material verwendete er Rheintaler Föhren – einst gewachsen in einem Wald oberhalb von Balgach. Rund zweieinhalb Tage hat er für jede Statue gebraucht.

In der Zwischenzeit sind die Werke fertiggestellt und geben Zeugnis davon, dass Holz aus St. Galler Wäldern auf vielfältigste Weise eingesetzt werden kann. Mehr noch: dass das einheimische Holz immer eine gute Falle macht und alle Sinne anzusprechen vermag. (pd)

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