Kulturelles Angebot
Neues Label für kreative Aktivitäten: Aus Südkulturpass wird Kulturpass

Über 50 verschiedene Workshops gibt es für Kinder und Jugendliche diesen Sommer.

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Kreativität und viel praktische Umsetzung: Das Angebot Südkulturpass wird nach zehn Jahren vom Kulturpass abgelöst.

Kreativität und viel praktische Umsetzung: Das Angebot Südkulturpass wird nach zehn Jahren vom Kulturpass abgelöst.

Bild: PD

(pd) Der Verein Südkultur verabschiedet sich mit Niki Wiese Schawalder und Betty Grob, die federführenden und vermittelnden Persönlichkeiten des Südkulturpasses, nach zehn Jahren erfolgreicher Durchführung von kulturellen Workshops für Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 Jahren im Raum Sarganserland und Werdenberg.

Unter dem Patronat von Südkultur und der Verantwortung von zwei erprobten und kulturell engagierten, jungen Macher, Stefanie Bollhalder und Patric Scott (Gams), wird der Südkulturpass neu unter dem Label Kulturpass weitergeführt, heisst es in einer Medienmitteilung. Wie gehabt werden die Kreativ-Workshops in der letzten Sommerferienwoche durchgeführt und sollen alle Kinder und Jugendliche ansprechen, die sich für kreative Aktivitäten interessieren. Neu werden auch kulturelle Angebote für Erwachsene angeboten; weitere Workshops sind während der Herbstferien vorgesehen.

«Bei ihrem Programm wäre ich gern wieder ein Kind»

«Was gibt es Befriedigenderes, als die Leidenschaft für Kultur zu teilen und auf zehn Jahre kulturelle Aktivitäten mit und für die Jugend zurückzublicken?», schreibt Betty Grob in dem an die Gemeindepräsidenten des Südkultur-Gebietes gerichteten Bericht.

Ermöglicht durch die Initiative von Südkultur, die finanzielle Unterstützung der Gemeinden im Werdenberg, Sarganserland und Obertoggenburg sowie durch das kantonale Amt für Kultur und grosszügigen Stiftungen kamen in den letzten zehn Jahre über 500 Kinder und Jugendliche in den Genuss von ungewöhnlichen Erfahrungen und Erlebnissen.

Mit einer Auswahl von über 50 verschiedenen Workshops wie Theater, angewandte wie visuelle Kunst, Literatur oder Kleinkunst und mehr durften die Teilnehmenden an ausgesuchten Orten wie Theater, Museen, Schloss oder Ateliers daran teilnehmen und dies bewusst in jeweils klein gehaltenen Workshops.

Angeboten wurden diese von lokalen Leitern wie auch von namhaften Künstlern wie Mummenschanz, Kuno Bont, Patric Scott, Damir Dantes, Caroline Capiaghi, Giorgio von Arb und anderen. Herzblut, Begeisterung, Neugier, Begegnungen, Austausch, vielfältige Erlebnisse und ein Mosaik an kunterbunten Emotionen haben in den letzten zehn Jahren den Südkulturpass geprägt.

Mit diesem Projekt wurde eine Tür für das kulturelle Verständnis in der Südkulturregion geöffnet und Akzente für eine nachhaltige Kulturförderung gesetzt. «Wenn ich ihr Programm anschaue, wäre ich gerne wieder Kind. Kompliment», drückte beispielsweise die Rheintaler Clownin Gardi Hutter ihre Freude über den Südkulturpass aus.

Die neue Website Kultur-pass.com mit den attraktiven Workshops für Sommer 2021 wird demnächst aufgeschaltet, heisst es in der Medienmitteilung weiter.

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