Kompetenzzentrum Jugend Buchs
Schrauben, schneiden, schleifen: Kinder bauen selbstständig ein Haus

Am 26. Juni eröffnet das Kompetenzzentrum Jugend in Buchs zum dritten Mal ihre Offene Kinderbaustelle.

Michael Kyburz
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Die Vorbereitungen für die Kinderbaustelle laufen auf Hochtouren.

Die Vorbereitungen für die Kinderbaustelle laufen auf Hochtouren.

Bild: Michael Kyburz

Gemeinsam mit anderen Kindern ein Häuschen planen, Bretter zurechtschneiden, Latten anschrauben und Ecken rundschleifen – das ganze ohne Vorgaben. Kurzum seiner Kreativität und Bastelfreude freien Lauf lassen. Genau das ist das Ziel der Offenen Kinderbaustelle des Kompetenzzentrum Jugend (KOJ) in Buchs. «Uns ist es wichtig, dass die Kinder so selbstständig wie möglich kreativ sein können», erklärt Markus Büchel, Abteilungsleiter des KOJ.

Ab 26. Juni können Kinder im Primarschulalter auf der Baustelle hinter dem Bahnhofsgelände an gemeinsamen Projekten werkeln. Bis zu den Sommerferien kann die Baustelle jeweils mittwochs und samstags in Betrieb genommen werden. Während der Ferien dürfen die Kinder täglich an ihren Projekten basteln.

Doch bis die Baustelle an die Kinder übergeben werden kann, braucht es noch etwas Vorarbeit. «Wir sind täglich vor Ort und bereiten das Areal für die Kinder vor», sagt Büchel. Das KOJ und viele freiwillige Helfer sind bereits seit Ende Mai dabei, den Platz für die kommenden Projekte vorzubereiten. Dort, wo bald Häuschen und Burgen stehen sollen, standen vorher Schrebergärten, deren Überreste es zu entsorgen gilt. Knapp eine Woche vor der Eröffnung sind die Arbeiten so weit fortgeschritten, dass das Lager und die Werkstatt eingerichtet werden können. Im Unterschied zu den vergangenen Kinderbaustellen soll sie in diesem Jahr für vier Monate bestehen bleiben.

Unternehmen stellen Baumaterial zur Verfügung

Die längere Projektdauer und das grössere Areal ermöglichen den Organisatoren, neben der Baustelle auch einen Bereich für Gartenarbeiten bereitzustellen. Zudem ist ein Tag in den Sommerferien geplant, an dem zwei Lernende aus handwerklichen Berufen die Baustelle besuchen. Dabei erzählen sie von ihrer Arbeit und unterstützen die Kinder bei ihren Projekten.

Das Material, das die Kinder verbauen, wird von zahlreichen regionalen Unternehmen zur Verfügung gestellt. «Ich freue mich über die grosse Resonanz der Unternehmen», erklärt Büchel. Obwohl die Organisatoren viel Unterstützung erfahren, sind sie über jede weitere Spende in Form von Material oder Werkzeug erfreut.

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