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Kochen, Klettern, Kälber streicheln mit dem Gamser Ferienpass

Rund 70 verschiedene Kursangebote für jedes Alter vom Kindergarten bis zur Oberstufe kamen am sechsten Gamser Ferienpass zustande. Durchschnittlich sechs verschiedene Kurse besucht ein Kind in den zwei Ferienpass-Wochen.
Katharina Rutz
Die Trettraktoren sind auf dem Bauernhof der Familie Lenherr vor allem bei den Jungs beliebt. (Bilder: Katharina Rutz)Die Trettraktoren sind auf dem Bauernhof der Familie Lenherr vor allem bei den Jungs beliebt. (Bilder: Katharina Rutz)
Die Mädchen bevorzugen die Tiere und streicheln und beobachten mit Dora Lenherr ausgiebig die Kälber und Kühe auf dem Hof.Die Mädchen bevorzugen die Tiere und streicheln und beobachten mit Dora Lenherr ausgiebig die Kälber und Kühe auf dem Hof.
Der Küchenchef Erich Bollhalder zeigt den Schülerinnen und Schülern geduldig, was nacheinander zu erledigen ist.Der Küchenchef Erich Bollhalder zeigt den Schülerinnen und Schülern geduldig, was nacheinander zu erledigen ist.
Das Küchenteam des Alterswohnheims Möösli ist für rund 45 Menüs verantwortlich.Das Küchenteam des Alterswohnheims Möösli ist für rund 45 Menüs verantwortlich.
Auch der Dessert gehört zum Menü im Möösli dazu.Auch der Dessert gehört zum Menü im Möösli dazu.
Nach einem ausgiebigen spielerischen Aufwärmen erkunden die Nachwuchskletterer die Boulder-Halle ausgiebig.Nach einem ausgiebigen spielerischen Aufwärmen erkunden die Nachwuchskletterer die Boulder-Halle ausgiebig.
Wichtig beim Bouldern ist vor allem die Freude am Klettern.Wichtig beim Bouldern ist vor allem die Freude am Klettern.
Etwas Durchhaltewillen ist zudem auch nicht schlecht.Etwas Durchhaltewillen ist zudem auch nicht schlecht.
Elias Kindle erklärt in der Halle von Sparta Bouldering in Buchs die Schwierigkeitsgrade der Routen.Elias Kindle erklärt in der Halle von Sparta Bouldering in Buchs die Schwierigkeitsgrade der Routen.
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Kochen, Klettern, Kälber streicheln

Vielfältig präsentieren sich die Kursangebote des Gamser Ferienpasses, der vom 8. bis 18. April stattfindet. 262 Schülerinnen und Schüler haben sich für durchschnittlich fünf oder sechs Kurse angemeldet. «Die Renner sind natürlich Tauchen sowie Pferdepflege und Reiten», sagt Erika Steiner. Sie besorgt im vierköpfigen OK bestehend aus Carolin Bislin, Rita Jung, Karen Rütimann und ihr selber das Sekretariat. «Auch für Bastel-, Näh- und allgemein Kreativkurse melden sich die Schüler zahlreich an.» Bei den Sportkursen seien die Platzzahlen relativ hoch und deshalb können die Organisatoren hier meist alle Wünsche erfüllen. Denn diese Kurse seien ebenfalls sehr beliebt. «Gut besucht sind jedes Jahr auch die Besichtigungen von Polizeistation, Kehrichtverbrennung und Abwasserversorgung», so Steiner.

Neu dabei in diesem Jahr sind unter anderem Kurse zu Lettering, Basteln mit dem Schneideplotter, Diensthunde – mit der Grenzwache im Einsatz, Yoga oder vom Song bis zum Konzert. Eine Lücke hingegen gab es laut Erika Steiner bei Bastelkursen oder beim Herstellen von Salben oder Düften. Auch das Schloss Werdenberg hat der Gamser Ferienpass dieses Jahr nicht besucht. Insgesamt kamen aber 108 Kursdaten zustande. Drei davon hat der Werdenberger & Obertoggenburger am Montagmorgen besucht.

Fleissige Helfer für die Heimküche

In der Küche des Alterswohnheims Möösli schnippeln und schnetzeln fleissige Kinderhände Karotten, Lauch und Zwiebeln. Sie schälen Kartoffeln und raffeln Randen. Den Überblick dabei behält der langjährige Küchenchef Erich Bollhalder. Hier zeigt er, wie auch das kurze Ende der Karotte fachgerecht geschnitten wird und dort, wie der Lauch richtig gewaschen werden muss. Unterstützt wird er dabei von Koch Toni Schwyter und von Praktikant Issa Akbari.

Am Schluss sollen die rund 45 Menus entstehen, welche die Alterswohnheim-Küche sieben Tage die Woche bereitstellt. An diesem Montag gibt es eine Lauchcremesuppe, Blattsalat mit Randen, Geschnetzeltes Südtiroler Art, Rösti und glasierte Karotten. Ausserdem backen die Kinder einen Dessert und dürfen für sich ein Zopfteigtierli formen und mit nach Hause nehmen.

Kälber streicheln und Trettraktor fahren

Auf dem Bauernhof von Familie Lenherr sind an diesem Morgen die Kindergärtler zu Besuch. Nach einer kurzen Begrüssung mit einigen Sicherheitshinweisen dürfen sich die Kleinen nach Lust und Laune betätigen.

«Auf dem Bauernhof braucht es eigentlich kein Programm», sagt Bäuerin Dora Lenherr.

Die 35 Milchkühe mit ihren Kälbern, die Trettraktoren und das Trampolin sind für die Kindergärtler Beschäftigung genug. «So können sich die Kinder genau so lange mit etwas beschäftigen, wie sie wollen», so Dora Lenherr.

Die Mädchen verbringen denn auch ausgiebig viel Zeit bei den Kälbern und den Kühen, während die Buben eher im Trampolin herumspringen und den ganzen Hofplatz für ein Traktorenrennen vereinnahmen. Christian und Dora Lenherr bieten auch am späteren Nachmittag während des Melkens noch einen Ferienpass-Kurs für die älteren Kinder an.

Spass am Klettern im Vordergrund

Die Bewegung steht ganz klar im Zentrum, in der Halle von Sparta Bouldering in Buchs. Über weichen Matten üben sich die Kinder und Jugendlichen an den verschiedenen Routen. Zunächst wärmen sich alle aber ausgiebig mit verschiedenen Fangspielen auf. Wer zum Beispiel vom Ball getroffen wird, muss sich einen Griff suchen, wo er an der Wand ausharrt, bis sein Fänger ebenfalls getroffen wird. Dies erfordert ganz schön viel Kraft.

Im zweiten Teil des Kurses können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich dann ausgiebig an den Routen versuchen. Unterstützt werden sie dabei von den Leitern Elias Kindle und Doris Gort.

«Wichtig fürs Bouldern ist vor allem die Freude am Klettern und Beweglichkeit», erklärt Doris Gort.

Kraft brauche es dann eigentlich erst viel für die überhängenden Routen. «Etwas Durchhaltewillen ist aber ebenfalls nicht schlecht», sagt sie.

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