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Kleine Teilchen haben grosse Wirkung

Am Mittwoch fand die erste von drei Vorlesungen des Jugendtechnikums an der Hochschule für Technik NTB statt. Dabei tauchte man auf kreative Weise in die Welt der Nanotechnologie ein.
Armando Bianco
Aufmerksame Jugendliche in den Bänken des NTB-Hörsaals: Das Jugendtechnikum in Buchs setzt sich seit zwölf Jahren mit Themen auseinander, welche die Menschheit aktuell oder in Zukunft stark beschäftigen werden. (Bild: Armando Bianco)

Aufmerksame Jugendliche in den Bänken des NTB-Hörsaals: Das Jugendtechnikum in Buchs setzt sich seit zwölf Jahren mit Themen auseinander, welche die Menschheit aktuell oder in Zukunft stark beschäftigen werden. (Bild: Armando Bianco)

Seit zwölf Jahren gibt es das Jugendtechnikum an der Hochschule für Technik NTB. Rund 7000 Jugendliche sassen in dieser Zeit schon auf den Bänken des Hörsaals und verfolgten gespannt die stets sehr praxisnahen und unterhaltenden Vorlesungen. Die Themen sind seit jeher sehr vielseitig und beschäftigen sich meist mit grossen Trends, welche die Menschheit aktuell betreffen oder in Zukunft eine wichtige Rolle spielen werden.

Das Jugendtechnikum 2018 startete am Mittwoch mit dem Thema «Kleine Teilchen – grosse Wissenschaft». Nächsten Mittwoch geht es um «Künstliche Intelligenz – wie lernen Computer?», übernächsten Mittwoch geht man der Fragen von «Energie und Mobilität der Zukunft» nach.

Kreativ und spannend Wissen vermitteln

Martina Brülisauer und Monika Canal erarbeiteten den rund 90 Jugendlichen am Mittwoch den Zugang in die Welt der Nanotechnologie. Fingerspitzengefühl für die Bedürfnisse dieser Altersklasse, gepaart mit Wortwitz und praktischen Elementen, machten aus der Vorlesung einen spannenden Nachmittag. Die beiden Referentinnen nahmen dem Thema seine Abstraktion und zeigten auf, in welchen Bereichen man am ehesten mit Nanotechnologie konfrontiert wird, etwa in der Industrie, im Gesundheitsbereich und sogar in der Bekleidung. Martina Brülisauer und Monika Canal standen in den letzten Jahren schon mehrmals in der Rolle der Referentinnen am Jugendtechnikum.

Am Mittwoch, 20. Juni, referiert Klaus Frick zur künstlichen Intelligenz, dabei geht es um autonome Fahrzeuge, Computerspiele oder Handyapps. Die Teilnehmer erfahren auch, wie die Mathematik hinter diesen künstligen Intelligenzen funktioniert. Eine Woche später setzen sich die beiden ebenfalls langjährigen Referenten Markus Michler und Stefan Rinner mit Energiequellen und Energiespeichern auseinander. Es geht um Sonne, Wind, Wasser, Dampfmaschine, Atomkraftwerke, Drohnen, Magnetschwebebahnen und mehr.

Seit 2007 an der Hochschule für Technik NTB

Im Jahr 2007 fand erstmals ein Jugendtechnikum an der Hochschule für Technik NTB statt. Die Initiative ging damals von der Freien Volksschule Werdenberg (heute Scuola Vivante in Buchs) aus. Das Ziel lautete, Kindern die Bereiche Physik, Chemie und Mathematik auf hohem Niveau lustvoll, kreativ und gut begreifbar zu vermitteln. Davon ist man inhaltlich bis heute nicht gross abgerückt, was aufgrund des grossen Erfolgs und des zahlenmässig entsprechenden Interesses auch gar nicht nötig war. Physik, Chemie und Mathematik – was beim ersten Gedanken so trocken daherkommt, kann in der Praxis am Jugendtechnikum durchaus verspielt und animierend vermittelt werden.

Letztlich geht es auch darum, den interessierten Kindern und Jugendlichen ein Gefühl für die spätere Berufsfindung zu vermitteln und ihnen im Hörsaal den Spirit einer Hochschule näherzubringen. Technisch und naturwissenschaftlich ausgebildete Fachleute sind heute stark gesucht in der Arbeitswelt. Die Vorlesungen eignen sich für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, sie finden jeweils von 14.15 bis 16.15 Uhr statt. Der bildende und zugleich unterhaltende Anlass wird unterstützt von der NTB-Studienstiftung und dem W&O als Medienpartner.

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